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Rücker AG: HV mit positiven Signalen
Neues Kompetenzzentrum für alternative Antriebe in Wiesbaden gegründet - 300 Ingenieure gesucht - Rücker-Aktie als lohnendes Invest

Wiesbaden (ots) - Die international tätige, börsennotierte Ingenieurgesellschaft Rücker AG, Wiesbaden, hat im Geschäftsjahr 2009 trotz schwieriger Marktbedingungen ein passables Ergebnis erreicht. Über die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie über die Auftragschancen für 2010 und das derzeitige Wettbewerbsumfeld informierten der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rücker und Finanzvorstand Jürgen Vogt bei der Hauptversammlung der Rücker AG (heute) am 10. Juni in Wiesbaden.

Umsatz und Gewinn des technologischen Entwicklungsunternehmens, das vor allem für namhafte Konzerne der Automobil- und Luftfahrt-Industrie tätig ist, waren 2009 gegenüber dem Jahr zuvor deutlich zurück gegangen. Nach Angaben von Wolfgang Rücker hatten die Kunden im Krisenjahr erheblich weniger Aufträge vergeben. Der Umsatz des Unternehmens war um 25 Prozent auf 131,3 Mio. Euro zurückgegangen. Trotzdem konnte ein positives Ergebnis (EBIT) von 3,7 Mio. Euro erzielt werden. Der Konzernüberschuss belief sich auf 1,5 Mio. Euro. Die Bilanzsumme ist gegenüber 2008 von 91,8 Mio. Euro auf 79,6 Mio. Euro gesunken. Die Eigenkapitalquote konnte von 38,6 Prozent in 2008 deutlich auf 43,6 Prozent gesteigert werden. Damit ist die Rücker AG im Vergleich mit anderen mittelständischen Unternehmen gut kapitalisiert.

Auch für das Geschäftsjahr 2009 hält die Rücker AG an ihrer kontinuierlichen Dividendenstrategie fest. Die Hauptversammlung, die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Tomas Mielert geleitet wurde, folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und stimmte einer steuerfreien Ausschüttung von 0,30 Euro pro Aktie zu.

Die Rücker-Aktie hat innerhalb des letzten Jahres erfreulich zugelegt. Dazu Finanzvorstand Jürgen Vogt: "Mit der Kombination von Dividendenrendite und Kursgewinn konnten Investoren eine deutlich überproportionale Verzinsung erzielen. Wer vor einem Jahr unsere Aktie gekauft hat, kann bis heute Kursgewinne von fast 50 Prozent und zusätzlich eine Dividendenrendite von über 12 Prozent realisieren."

Einen "wesentlichen Anstieg des Geschäftsvolumens" erwartet Wolfgang Rücker vom neuen Kompetenzzentrum für die Entwicklung alternativer Antriebe und umweltfreundlicher Mobilität, das jetzt am Unternehmenssitz in Wiesbaden gegründet wurde. Dort wird vor allem am künftigen Hybrid- und Elektroauto gearbeitet. Rücker verglich den Stellenwert dieser innovativen Zukunftsthemen mit der Bedeutung, die vor 20 Jahren mit der Einführung des Katalysators verbunden war.

Auch im Luftfahrtbereich geht die international tätige Ingenieurgesellschaft auf Grund der vielfältigen, individuellen Konstruktions- und Designwünsche der Hersteller und Fluggesellschaften von einem erheblichen Marktpotenzial aus. Dabei gilt der neue Airbus A 350 als größter Umsatzträger.

Auf Grund der insgesamt positiven Auftragslage sucht die Rücker AG dringend 300 weitere Ingenieure.

Im Verlauf des Aktionärstreffens wurde anlässlich der anstehenden AR-Wahl dem seit 2005 amtierenden Aufsichtsrat mit Tomas Mielert, Otto Happich und Dr. Wolfgang Gerhardt für weitere fünf Jahre das Vertrauen ausgesprochen.

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