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Rücker AG: Ein schwieriges Jahr gemeistert
Trotz Geschäftsrückgang schwarze Zahlen in 2009 - Nachfragezuwachs erwartet - 300 weitere Ingenieure gesucht

Wiesbaden (ots) - Der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 war für die Rücker AG, Wiesbaden, von einem deutlichen Auftragsrückgang geprägt. Dennoch konnte die börsennotierte Ingenieurgesellschaft das vergangene Jahr erneut mit schwarzen Zahlen abschließen. Dies hob der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rücker heute bei der Jahres-Pressekonferenz des Unternehmens hervor.

Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise und deren erhebliche Belastungen hatten sich insbesondere auf die internationale Automobil- und Luftfahrt-Industrie ausgewirkt, für die der Rücker-Konzern als eine der führenden Ingenieurgesellschaften tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt sich mit seinen sechs inländischen und 19 ausländischen Tochtergesellschaften vorwiegend mit der Planung und technologischen Entwicklung von Autos, Flugzeugen, Anlagen, Maschinen, Schiffen und Schienenfahrzeugen sowie mit der damit zusammenhängenden technischen Beratung und Dokumentation.

Die Auftragsvergabe an die Rücker-Gruppe hatte sich 2009 in allen Geschäftssparten deutlich abgeschwächt. So hatten zahlreiche Geschäftskunden wegen der verschlechterten wirtschaftlichen Lage geplante Projekte gestrichen oder auf später verschoben. Finanzielle Mittel für externe Forschungs- und Entwicklungsaufträge waren erheblich reduziert worden.

Auf die sich abzeichnende negative Auftragslage hatte die Rücker AG zur Stabilisierung der Ergebnislage bereits frühzeitig und vorsorglich mit einem umfassenden Maßnahmenbündel reagiert. Diese Entscheidungen hatten bereits im 3. Quartal 2009 wieder zu einem positiven Konzernergebnis geführt. Erste Anzeichen einer geschäftlichen Erholung hatten auch einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Rücker-Aktie: Der Kurs hatte im Jahresverlauf von rund 4 Euro auf mehr als 6 Euro zugelegt. Für die Aktionäre hat Vorstandschef Wolfgang Rücker eine gute Nachricht: "Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, der Hauptversammlung im Juni wiederum eine steuerfreie Ausschüttung in Höhe von 0,30 Euro pro Aktie vorzuschlagen."

Auf Grund der deutlich negativen Auftragslage wurde im Gesamtjahr 2009 das Volumen des Vorjahres erheblich unterschritten. Der Umsatz ging um 25,5 Prozent auf 131,3 Mio. Euro (2008: 176,3 Mio. Euro) zurück. Für das operative Ergebnis (EBIT) konnte 2009, so Rücker-Finanzvorstand Jürgen Vogt, mit 3,7 Mio. Euro zwar nach wie vor ein positiver Wert erzielt werden, der Rückgang (2008: 11,0 Mio. Euro) fiel jedoch sehr deutlich aus. Der Konzern weist sowohl im Branchenvergleich als auch in Bezug auf andere Aktienwerte mittelständischer Unternehmen nach wie vor eine solide Finanzstruktur auf.

Die Zahl der Mitarbeiter belief sich im Jahresdurchschnitt auf insgesamt 2.130 Beschäftigte (2008: 2.532) - hauptsächlich Ingenieure.

Zur weiteren Umsetzung der internationalen Unternehmensstrategie wurde 2009 in Kaluga, Russische Förderation, eine neue Rücker-Niederlassung gegründet.

Vorstandschef Wolfgang Rücker in seinem Ausblick: "Der Markt für Ingenieurdienstleistungen ist generell von Wachstumschancen geprägt, die sich aus der zunehmenden Modellvielfalt und einem erhöhten Outsourcing-Anteil ergeben."

Die künftigen Chancen für die Rücker AG liegen in der Vielfalt der geplanten Modelle in der Automobil- und Luftfahrt-Industrie mit den Themen umweltfreundliche Fortbewegung und Optimierung des Verbrauchs sowie die Geschäftsentwicklung in den Bereichen Anlagenbau, Bahntechnik und Schiffsbau.

Außerdem lässt die fortschreitende Entwicklung moderner Antriebssysteme, umweltfreundlicher Mobilität, neuer Sicherheitsvorschriften und zunehmender Elektronik im Pkw für Rücker weiteren Aufschwung erwarten.

Auf Grund der bisher vorliegenden Anfragen und Aufträge sowie angesichts der zu erwartenden Geschäftserholung wird der Rücker-Konzern die Zahl der Mitarbeiter wieder aufstocken und sucht derzeit rund 300 qualifizierte Ingenieure.

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E-Mail:irina.dell@ruecker.de
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