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Weniger Dyskinesien mit Pergolid
Dopaminagonist in der Monotherapie im Vergleich zu L-Dopa überlegen

Hamburg (ots) - Morbus Parkinson ist längst keine Krankheit mehr, die nur ältere Menschen um die sechzig Jahre betrifft. Im Gegenteil: Der Anteil der Parkinson-Erkrankten unter vierzig Jahren liegt bei zehn Prozent - Tendenz steigend. Jüngstes prominentes Beispiel ist der US-amerikanische Schauspieler Michael J. Fox. Er erkrankte bereits mit Ende Zwanzig an Parkinson und hat mit der Gründung seiner Stiftung die Parkinson-Problematik jüngerer Menschen ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Es gibt vielfältige therapeutische Ansätze zur Behandlung des Morbus Parkinson. Dem vorläufigen Nutzen steht eine sorgfältige Betrachtung der mittel- und langfristigen Nebenwirkungen gegenüber. So führt die gängige Behandlung mit dem Wirkstoff Levodopa (L-Dopa) bereits nach drei bis fünf Jahren zu schweren motorischen Störungen, die dem Patienten ein erwerbstätiges Leben kaum noch erlauben. Aufgrund geringerer motorischer Nebenwirkungen stellt die Behandlung mit dem Dopaminagonisten Pergolid eine wichtige Alternative dar. In einer im Rahmen des 6th International Congress on Parkinson's Disease and Movement Disorders in Barcelona am 13. Juni 2000 vorgestellten Drei-Jahres-Studie zur Monotherapie mit Pergolid versus L-Dopa in der frühen Parkinson-Erkrankung zeigen die Ergebnisse eine deutliche Überlegenheit von Pergolid gegenüber L-Dopa bezüglich der motorischen Komplikationen. So verzögert die Pergolid-Monotherapie signifikant das Einsetzen von Dyskinesien (motorische Komplikationen wie Bewegungsunfähigkeit und Überbeweglichkeit in ständigem Wechsel) und zeigt im Vergleich zu L-Dopa signifikant weniger schwere motorische Komplikationen. Die multizentrische, randomisierte Doppelblindstudie untersuchte über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg 294 Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson. Das Studiendesign erlaubte keine zusätzliche Gabe von L-Dopa während des gesamten Untersuchungszeitraumes. Die mittlere Tagesdosis lag nach drei Jahren bei 3,23 mg für Pergolid und 504 mg für L-Dopa. Die Studie haben 52 Prozent (n=77) unter Pergolid und 61,6 Prozent (n=90) der Patienten unter L-Dopa abgeschlossen. Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant. Pergolid gehört zu der Gruppe der Dopaminagonisten und wirkt direkt am D1- und D2-Rezeptor. Durch seine lange Halbwertszeit entfaltet es eine optimale Wirkung, die dem Wirkmechanismus des natürlichen Dopamins sehr ähnlich ist. Abdruck kostenlos, Belegexemplar erbeten. ots Originaltext: Lilly Deutschland GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen bei: Fleishman-Hillard Germany GmbH Dagmar Meissner, Carolin Best Hanauer Landstraße 182 c 60314 Frankfurt am Main Tel: 0 69 / 40 57 02 - 369 Fax: 0 69 / 94 41 13 26 E-Mail: BestC@fleishman.com Original-Content von: Lilly Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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