Lilly Deutschland GmbH

Rückblick auf solide Jahresergebnisse in 2008
Lilly verzeichnet deutliche Umsatzsteigerung bei neueren Produkten

Bad Homburg (ots) - Die Lilly Deutschland GmbH erzielte im vierten Quartal 2008 einen Umsatzzuwachs von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Grund für die guten Ergebnisse ist ein deutlich erhöhter Umsatz der neueren Arzneimittel. Der Gesamtumsatz blieb im vergangenen Jahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen bei einem leichten Rückgang von zwei Prozent gegenüber 2007 nahezu stabil. Einen bedeutenden Erfolg erreichte das Unternehmen im Dezember letzten Jahres mit der rechtskräftigen Wiederherstellung des Zyprexa®-Patents durch den Bundesgerichtshof (BGH). Für das laufende Jahr erwartet Lilly die Zulassung des neuen oralen Thrombozytenaggregationshemmers Prasugrel, nachdem der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA bereits eine positive Empfehlung abgegeben hat.

Die deutsche Niederlassung des weltweit tätigen Pharmaherstellers Eli Lilly erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von insgesamt 483,3 Millionen Euro. Der leichte Rückgang gegenüber 2007 ist durch den vorübergehenden Patentverlust des Schizophrenie-Medikamentes Olanzapin (Zyprexa®) im Sommer 2007 bedingt. Im vierten Quartal 2008 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 119,2 auf 125,7 Millionen Euro. Die Zuwachssteigerung ist vor allem auf die neueren verschreibungspflichtigen Produkte zurückzuführen: Alimta®, Ariclaim®, Byetta®, Cialis®, Cymbalta®, Forsteo®, Strattera®, Xigris® und Yentreve®.

Deutlicher Gewinnzuwachs durch neuere Produkte

Die neueren Medikamente legten beim Umsatz deutlich zu - im vierten Quartal 2008 um 24,1 Prozent, im gesamten Geschäftsjahr um 24,3 Prozent. Der Umsatz dieser Produkte belief sich 2008 auf 214 Millionen Euro und trug damit zu 44 Prozent zum Jahresumsatz bei. 2007 lag dieser Anteil mit einem Umsatz von 162 Millionen Euro noch bei 33 Prozent.

Der Gesamtkonzern Eli Lilly and Company konnte 2008 weltweit einen Umsatz von 20,38 Milliarden US-Dollar verbuchen. Die neueren Produkte trugen auch hier mit 36 Prozent (2007: 32 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Belastet wurde das Gesamtergebnis durch die Übernahme von ImClone Systems Inc., durch die das Unternehmen sein gegenwärtiges Produktportfolio im Bereich Onkologie noch weiter diversifizieren kann. Auf einer Proforma-Basis, d. h. ohne Berücksichtigung der außergewöhnlichen Belastungen, hätte Lilly einen Jahresüberschuss vor Steuern von 5,6 Milliarden US-Dollar ausweisen können.

Rückgewinn des Zyprexa®-Patents

Mit dem Urteil vom 16. Dezember 2008 hat der BGH das im Jahr 2007 vom Bundespatentgericht in erster Instanz für ungültig erklärte Zyprexa®-Patent wiederhergestellt. Somit muss jeder Vertrieb von generischem Olanzapin eingestellt werden. Lilly wird das zurückgewonnene Patentrecht dazu nutzen, sich auch weiterhin intensiv in der ZNS-Forschung zu engagieren.

"Wir sind sehr zufrieden, dass der Bundesgerichtshof eine Entscheidung korrigiert hat, die offensichtlich falsch war. Die Wiederherstellung des Zyprexa®-Patents ist nicht nur ein großer Erfolg für unser Unternehmen, sondern unterstreicht auch die Bedeutung geistigen Eigentums, ein Grundpfeiler für die Entwicklung innovativer Medikamente", so Kimberly Lei, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH.

Für 2009 erwartet Lilly die europäische Zulassung des neuen oralen Plättchenaggregationshemmers Prasugrel, den das Unternehmen zusammen mit der Daiichi Sankyo Company entwickelt hat. Im Dezember 2008 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel bereits eine positive Empfehlung zur Zulassung von Prasugrel ausgesprochen.

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Über Lilly

Eli Lilly and Company ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Forschung und Innovation. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Endokrinologie, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Urologie, Kardiologie und Intensivmedizin. In eigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsorganisationen entwickelt Lilly neue Behandlungsansätze und Technologien, die dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung gehören die meisten Lilly-Medikamente zu den führenden ihrer Klasse. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Indianapolis, USA, beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter in 143 Ländern weltweit. In Deutschland ist Lilly seit 1960 vertreten und beschäftigt heute etwa 1.000 Mitarbeiter.

Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.

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