Lilly Deutschland GmbH

Umsatzprognose auch im dritten Quartal erfüllt
Lilly stellt die Weichen für die Zukunft

Bad Homburg (ots) - Das Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company investierte auch im dritten Quartal in die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln. Mit der Übernahme von ImClone Systems wird der Konzern seine Aktivitäten im Geschäftsbereich Onkologie weiter verstärken, seine biotechnologischen Möglichkeiten ausbauen und seine Onkologie-Pipeline um viel versprechende neue Wirksubstanzen erweitern. Auch in diesem Quartal konnte Lilly die Umsatz- und Wachstumsprognosen erfüllen und steigerte zum siebten Mal hintereinander den Umsatz im zweistelligen Bereich.

Mit zukunftsweisenden Investitionen will Lilly seine Forschungspipeline noch weiter diversifizieren und ein nachhaltiges Wachstum erreichen. Die Übernahme von ImClone Systems Inc. erweitert die gegenwärtige Pipeline des Pharmaunternehmens im Bereich Onkologie um zusätzliche innovative Therapeutika: Die Produktpipeline des Biotech-Unternehmens umfasst unter anderem den Wirkstoff IMC-1121B, der die Ausbildung neuer Blutgefäße im Tumor unterdrücken und diesen so aushungern soll. Der Angiogenese-Hemmer befindet sich in Phase-III der klinischen Prüfung. Mit IMC-A12 und IMC-11F8 werden zwei Antikörper in Phase-II-Studien untersucht. Die neuen Wirkstoffe könnten das Potenzial haben, bei verschiedenen Krebsarten zielgenau in das Tumorwachstum einzugreifen. Die Übernahme von ImClone soll im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Neue Perspektiven bei Alzheimer und Schizophrenie

Zu den erfolgreichen Kandidaten der Lilly-Pipeline zählt im Bereich Alzheimer-Demenz die Substanz LY 450139. Sie könnte einen Durchbruch bringen, denn der Wirkstoff soll gezielt das Enzym, das für die Entstehung der problematischen ß-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn verantwortlich ist, blockieren und so weitere Ablagerungen verhindern. Das Präparat wird derzeit in einer zweiten Phase-III-Studie mit insgesamt 1.100 Alzheimer-Patienten auf seine Fähigkeit geprüft, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Im September empfahl das CHMP (Commitee for Medical Products for Human Use) die europäische Zulassung einer langwirksamen injizierbaren Form des Schizophreniemittels Olanzapin. Die positive Beurteilung des CHMP erfolgte auf der Basis eines umfangreichen Studienprogramms mit insgesamt 2.054 Patienten.

Positive operative Geschäftsentwicklung hält an

Die weltweiten Erlöse von Lilly stiegen im dritten Quartal um 14 Prozent auf 5,21 Milliarden US-Dollar. Die in den letzten zehn Jahren eingeführten Arzneimittel trugen mit 1,923 Milliarden US-Dollar zum Konzernumsatz bei. Ihr Umsatz erhöhte sich um 28 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des letzten Jahres. Aufgrund von Einmalbelastungen wies der Konzern ein negatives Ergebnis pro Aktie im vergangenen Quartal aus. Ohne Berücksichtigung der Sonderabschreibungen lag der operative Gewinn im Berichtszeitraum bei 1,04 US-Dollar je Aktie.

In Deutschland ist der Umsatz im dritten Quartal 2008 gegenüber dem zweiten Quartal um 1,12 Prozent von 123,4 auf 124,8 Millionen Euro angestiegen. Insgesamt nahmen in diesem Zeitraum auch die Verkäufe der neueren verschreibungspflichtigen Produkte Alimta®, Ariclaim®, Byetta®, Cialis®, Cymbalta®, Forsteo®, Xigris®, Strattera® und Yentreve® von 54,289 auf 56,332 Millionen Euro zu. Damit tragen die neueren Medikamente mit 45 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Über Lilly

Eli Lilly and Company ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Forschung und Innovation. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Endokrinologie, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Urologie, Kardiologie und Intensivmedizin. In eigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsorganisationen entwickelt Lilly neue Behandlungsansätze und Technologien, die dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung gehören die meisten Lilly-Medikamente zu den führenden ihrer Klasse. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Indianapolis, USA, beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter in 143 Ländern weltweit. In Deutschland ist Lilly seit 1960 vertreten und beschäftigt heute etwa 1.000 Mitarbeiter.

Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.

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