Lilly Deutschland GmbH

Wachstum auch im zweiten Quartal
Investitionen in die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln

Bad Homburg (ots) - Das Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company setzt weiterhin auf Kooperationen und Zukäufe und ergänzt damit seine Forschungspipeline um viel versprechende Wirksubstanzen. Damit stellt sich der Konzern weiter für die Zukunft auf. Lilly hat Anfang Juli mit der in Berlin ansässigen NOXXON Pharma AG einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung von Spiegelmeren® zur Migränebehandlung vereinbart. Zudem schließt das Unternehmen die Übernahme des amerikanischen Biotech-Unternehmens SGX Pharmaceuticals im zweiten Halbjahr 2008 ab. SGX ist auf die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten im Bereich Onkologie spezialisiert. Der Wachstumstrend von Lilly spiegelt sich auch bei den positiven Geschäftsergebnissen des zweiten Quartals wider.

Durch den Kooperationsvertrag mit NOXXON Pharma erweitert Lilly seine Forschungspipeline um eine zusätzliche aussichtsreiche Substanz und ergänzt damit seine Forschungsbemühungen bei neuen Therapieansätzen im Bereich des Zentralen Nervensystems. Im Rahmen dieser Kooperation übernimmt Lilly die präklinische und klinische Entwicklung eines Spiegelmer® zur Behandlung von Migräne. Aufgrund ihrer strukturellen Eigenschaften gelten diese synthetisch hergestellten Moleküle als eine neue Generation von Therapeutika.

Der Übernahme von SGX Pharmaceuticals mit Sitz in San Diego (Kalifornien) geht eine mehrjährige erfolgreiche Partnerschaft vorweg. Der Zusammenschluss ermöglicht Lilly die komplette Integration neuster Forschungstechnologien und -erkenntnisse des Biotech-Unternehmens. So erhält Lilly Zugriff auf FASTTM, eine von SGX entwickelte Technologie zur Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln, und auf ein reiches Portfolio an attraktiven präklinischen Substanzen aus dem Bereich der Onkologie.

"Neben unseren eigenen Anstrengungen bei der Entwicklung von Arzneimitteln sorgen Kooperationen mit führenden innovativen Unternehmen weltweit dafür, dass unseren Forschern neuste Technologien sowie eine Vielzahl an Erfolg versprechender Wirksubstanzen zur Verfügung stehen", erklärte Kimberly Lei, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH. "Zudem ermöglichen uns die Kooperationen mit einer Vielzahl innovativer Partner den Aufbau eines Netzwerkes, das ein wichtiger Aspekt ist, um auch in Zukunft erfolgreich in einem sich schnell verändernden Markt agieren zu können."

Bei den Umsatzergebnissen setzte sich der positive Trend der vorangegangenen Berichtszeiträume fort: Im zweiten Quartal dieses Jahres konnte Lilly einen Umsatz von insgesamt 5,15 Milliarden US-Dollar verbuchen und lag damit rund elf Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Zu diesem Umsatzplus trugen vor allem die neueren verschreibungspflichtigen Produkte, wie das Antidepressivum Cymbalta® mit 26 Prozent und Cialis® zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion mit 24 Prozent bei. Das Krebspräparat Alimta®, das Anfang April in Europa eine erweiterte Zulassung bei der Behandlung von Lungenkrebs erhalten hat, verzeichnete einen Umsatzanstieg von einem Drittel auf 275 Millionen Dollar.

In Deutschland ist der Gesamtumsatz im zweiten Quartal dieses Jahres leicht auf 123,4 Millionen Euro zurückgegangen. Der Rückgang ist auf den vorzeitigen Patentverlust des Schizophrenie-Medikaments Zyprexa® im letzten Jahr zurückzuführen. Auf Basis des übrigen Produktportfolios ergibt sich allerdings ein Umsatzwachstum von 13 Prozent. Besonders hervorzuheben ist, dass der Anteil der neueren Produkte am Gesamtumsatz von Lilly Deutschland bereits bei fast 50 Prozent liegt.

Über Lilly

Eli Lilly and Company ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Forschung und Innovation. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Endokrinologie, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Urologie, Kardiologie und Intensivmedizin. In eigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsorganisationen entwickelt Lilly neue Behandlungsansätze und Technologien, die dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung gehören die meisten Lilly-Medikamente zu den führenden ihrer Klasse. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Indianapolis, USA, beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter in 143 Ländern weltweit. In Deutschland ist Lilly seit 1960 vertreten und beschäftigt heute etwa 1.000 Mitarbeiter.

Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.

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