Lilly Deutschland GmbH

Krebsmedikament erhält Zulassungserweiterung in Europa
Lilly veröffentlicht die Ergebnisse des ersten Quartals 2008

Bad Homburg (ots) - Das Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company vermeldet weltweit für das erste Quartal einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn. In Deutschland ging der Umsatz aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen leicht zurück. In Europa erhält das Krebsmedikament Pemetrexed die Zulassung für die Erstlinientherapie beim Lungenkrebs.

Der Pharmakonzern Eli Lilly and Company (Indianapolis, USA) hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2008 um 14 Prozent auf 4,81 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum ersten Quartal 2007 gesteigert. Zu diesem Umsatzwachstum trugen die in den letzten Jahren eingeführten verschreibungspflichtigen Arzneimittel Alimta®, Byetta®, Cialis®, Cymbalta®, Forsteo®, Strattera®, Symbyax®, Xigris® und Yentreve® mit einem Umsatz von 1,68 Milliarden US-Dollar bei. Dies entspricht einem Anteil von 35 Prozent am Gesamtumsatz. Hauptumsatzträger des Unternehmens ist das verschreibungspflichtige Medikament Zyprexa® (Schizophrenie / bipolare Erkrankung) mit 1,12 Milliarden US-Dollar Umsatz im ersten Quartal. "Nach der starken Leistung im vergangenen Jahr liefert Lilly auch im ersten Quartal 2008 solide Ergebnisse ab", sagt John Lechleiter als neuer Chief Executive Officer von Eli Lilly and Company. "Das zweistellige Umsatzwachstum resultiert in erster Linie erneut aus einem gesteigerten Absatzvolumen. Besonders das Umsatzwachstum von Cymbalta®, Cialis®, Alimta®, Forsteo® und Humalog® war sehr viel versprechend. Zudem haben wir entsprechende Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung vorgenommen, um den Fortschritt bei den Molekülen in der mittelfristigen Pipeline zu beschleunigen. Dies führte im vergangenen Quartal zum Eintritt von sechs Molekülen in die klinische Prüfphase. Gleichzeitig konnten wir ein kräftiges Wachstum beim Gewinn pro Aktie erzielen."

In Deutschland hat der Umsatz mit Humanarzneimitteln im ersten Quartal des Jahres leicht auf 116,3 Millionen Euro nachgegeben. Grund für diesen Rückgang war der Patentverlust des Schizophreniemittels Olanzapin (Handelsname Zyprexa®). Dagegen konnte der Umsatz bei den neueren Produkten um mehr als 22 Prozent gesteigert werden.

In Europa hat Lilly die Zulassung für den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Pemetrexed (Handelsname Alimta®) zur Erstlinienbehandlung beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) erhalten. In der Zulassung von Pemetrexed wird zwischen verschiedenen Tumortypen differenziert. Damit beschreitet Lilly den Weg zu individualisierten Therapien, die es in den Mittelpunkt seiner Forschungsstrategie gestellt hat. Individualisierte Therapien spielen vor allem im Hinblick auf eine effiziente Behandlung eine wichtige Rolle. "Individualisierte Therapien unterstützen Ärzte dabei, das richtige Medikament für den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt auszuwählen. Dadurch profitieren zum einen die Patienten aufgrund einer gezielteren Behandlung und zum anderen werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen im Gesundheitssystem effizienter eingesetzt", kommentiert Kimberly Lei, Geschäftsführerin der Lilly Deutschland GmbH.

Pemetrexed ist bereits seit 2004 für die Zweitlinientherapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zugelassen sowie für die Erstlinientherapie des malignen Pleuramesotheliom ("Asbesttumor").

Über Lilly

Eli Lilly and Company ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Forschung und Innovation. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Endokrinologie, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Urologie, Kardiologie und Intensivmedizin. In eigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsorganisationen entwickelt Lilly neue Behandlungsansätze und Technologien, die dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung gehören die meisten Lilly-Medikamente zu den führenden ihrer Klasse. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Indianapolis, USA, beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter in 143 Ländern weltweit. In Deutschland ist Lilly seit 1960 vertreten und beschäftigt heute etwa 1.000 Mitarbeiter.

Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.

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