Stöhr & Co. AG i. L.

EANS-Zwischenmitteilung: Stöhr & Co. AG i. L.
Zwischenmitteilung

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Stöhr & Co. Aktiengesellschaft i. L. Mönchengladbach

ZWISCHENMITTEILUNG für die zweite Hälfte des Geschäftsjahrs 2010

Verkauf des Kammgarnbereiches erfolgreich abgeschlossen.

Im 3. Quartal konnten wir wesentliche Teile der bereits auf der Hauptversammlung ausführlich dargestellten Maßnahmen im Zuge der Abwicklung der Stöhr & Co. AG erfolgreich umsetzen.

Im Anschluss an die Hauptversammlung veräußerten wir die Anteile an der Tochtergesellschaft Olbo Textilwerke auf der Basis des vorliegenden Gutachtens an die Mehler AG, Fulda. Den Kaufpreis konnten wir sofort vereinnahmen.

Zum Stichtag 31.08. / 01.09.2010 vollzogen wir die im Vertrag vom 08.07.2010 mit ERWO/Südwolle vorgesehenen Maßnahmen. Wir veräußerten die Anteile an der Tochtergesellschaft Stöhr ROM, einer Fertigungsstätte des Kammgarnbereiches, sowie das gesamte Vorratsvermögen der Kammgarnsparte. Vertragsgemäß erhielten wir den Kaufpreis für die Anteile Stöhr ROM einschließlich Darlehen in Höhe von ca. 7,5 Mio. EUR Mitte November, während die Zahlungen für das veräußerte Vorratsvermögen sich über einen Zeitraum von 18 Monaten verteilen.

Der  Konzernumsatz   per   30.09.2010   einschließlich   der   Veräußerung   des
Vorratsvermögens beläuft sich auf 45,6 Mio.  EUR,  zu  dem  allerdings  bis  zum
Jahresende lediglich noch ca. 1,0 Mio. EUR hinzukommen werden.

Das   Ergebnis   ist   wesentlich   geprägt   durch    Einmalaufwendungen    wie 

Bestandskorrekturen, Wertberichtigungen im Forderungsbereich und Rückstellungen aufgrund der Einstellung des Kammgarngeschäftes.

Im 3. Quartal schlossen wir unsere Gebäudeinvestition in Rumänien mit 0,2 Mio. EUR ab, so dass sich die Gesamtinvestitionen per September 2010 auf 0,5 Mio. EUR belaufen.

Nach Veräußerung des Betriebes Stöhr ROM ist die Mitarbeiterzahl in Deutschland und Portugal auf 209 Personen zurückgegangen.

In Mönchengladbach ist es unser Ziel, die verbliebene Färberei so zu strukturieren, dass wir mit den mit der Südwolle vereinbarten Lohnfärbesätzen zurechtkommen.

Der Konzernjahresabschluss per 31.12.2010 wird die dafür notwendigen Maßnahmen abbilden und ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis ausweisen.

Wie bereits im Halbjahresbericht ausgeführt, konnten wir das Eigenkapital in der Liquidationsbilanz durch die nunmehr fast abgeschlossene Transaktion mit ERWO/Südwolle auf ca. 25,0 Mio. EUR verbessern. Die Veräußerung der Beteiligung

Olbo   Textilwerke   erfolgte   zum   Buchwert   und    damit    erfolgsneutral.
Restrukturierungsbedingte      Verluste      hatten       wir       in       der
Liquidationseröffnungsbilanz bereits weitgehend berücksichtigt. 

Die Verwaltung hat entsprechend der Ankündigung auf der Hauptversammlung entschieden, Mitte Dezember 2010 eine erste Kapitalrückzahlung von 0,50 EUR/Aktie vorzunehmen.

Mönchengladbach, November 2010

Stöhr & Co. Aktiengesellschaft i. L.           Der Abwickler               

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:


Branche: Textil/Bekleidung
ISIN: DE0007277006
WKN: 727700
Index: CDAX
Börsen: Berlin / Freiverkehr
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Frankfurt / Regulierter Markt/General Standard

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