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Erweiterung der Elektronik-Kompetenz für den europäischen Markt: Johnson Controls übernimmt den Bereich Automobilelektronik von Sagem

    Milwaukee/Wisconsin (ots) - Johnson Controls, Inc., ein weltweit
führendes Unternehmen in den Bereichen Automobilinnenausstattung,
Gebäudemanagement und Steuerungssysteme, hat heute die Akquisition
der Automobilelektroniksparte des französischen Technologiekonzerns
Sagem SA. angekündigt.
    
    Für den von der Übernahme betroffenen Geschäftsbereich von Sagem
wird im Jahr 2001 ein Jahresumsatz von 522 Millionen US-Dollar (600
Millionen Euro) prognostiziert. Der Auftragsbestand wird bis
einschließlich 2003 ein Wachstum von über 20 % jährlich erzeugen. Der
Kaufpreis beträgt 435 Millionen US-Dollar (500 Millionen Euro). Der
von Sagem übernommene Geschäftsbereich wird erstmals im Geschäftsjahr
2002 zum Ergebnis von Johnson Controls beitragen.
    
    James H. Keyes, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer
von Johnson Controls, erklärt: "Die Integration des
Elektronikgeschäfts von Sagem in unsere Automotive Systems Group
entspricht unserer Wachstumsstrategie. Aus technologischer Sicht
erhalten wir durch Sagem Ressourcen im Elektronikbereich, die unser
Know-how in dieser Sparte ergänzen werden."
    
    "Unsere Kompetenzen in der Automobil-Elektronik waren bislang
hauptsächlich auf den nordamerikanischen Markt begrenzt. Johnson
Controls erhält mit der Übernahme eine Basis in Europa, über die der
Markt nun mit umfangreichem Know-how im Bereich Elektronik bedient
werden kann." "Darüber hinaus werden wir unsere Beziehungen zu
Peugeot und Renault, den Hauptkunden von Sagem, verstärken."
    
    Johnson Controls und Sagem arbeiten bereits seit mehreren Jahren
zusammen. Das innovative Cockpit des Konzeptfahrzeugs "Kion" von
Johnson Controls, das auf dem Pariser Autosalon 2000 vorgestellt
wurde, verfügt über die
Elektrolumineszenz-Instrumentierungstechnologie von Sagem. Außerdem
unterstützt Sagem die Sensortechnologie für das
Reifendruckkontrollsystem PSI von Johnson Controls.
    
    Die Fachkompetenz von Sagem im Bereich Elektronik konzentriert
sich in erster Linie auf die Software- und Systemtechnik, die die
Auslegung der elektrischen und elektronischen Systeme im Fahrzeug
definiert. Zu den Elektronikmodulen von Sagem gehören Karosserie- und
Motorkontrolleinheiten, Multimedia- und Telematiksysteme,
Instrumentierung und Informationsdisplays. Dieses Know-how
unterstützt die Wachstumsstrategie von Johnson Controls im Bereich
kompletter Cockpit-Systeme und integrierter
Fahrzeuginnenausstattungen.
    
    Die hauptsächlich in Frankreich ansässigen Produktionsstandorte
von Sagem fertigen Steuereinheiten und elektronische Module.
    
    Der übernommene Geschäftsbereich verfügt über etwa 2.600
Mitarbeiter.
    
    Der Sitz des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Sagem in
Pontoise, Frankreich, wird künftig das Elektronik-Entwicklungszentrum
von Johnson Controls sein. Im Bereich Forschung und Entwicklung
arbeiten bei Sagem über 680 Mitarbeiter, darunter 500 Ingenieure.
    
    Die Transaktion soll im Oktober 2001 abgeschlossen werden.
Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ist die Erteilung der
erforderlichen Genehmigungen durch die Regulierungsbehörden.
    
    
ots Originaltext: Johnson Controls GmbH
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Weitere Informationen erteilt:
Johnson Controls GmbH
Claudia Steinhoff
Industriestr. 20-30
D-51399 Burscheid
Tel.: 02174 / 65-3243
Fax: 02174 / 65-3219


    Johnson Controls, Inc. ist ein weltweit führendes Unternehmen in
den Bereichen Automobilinnenausstattung, Gebäudemanagement und
Steuerungssysteme. In der Automobilindustrie ist das Unternehmen
einer der bedeutendsten Lieferanten von Autositz- und
Innenraumsystemen sowie Autobatterien. Für gewerbliche und
öffentliche Gebäude ist Johnson Controls einer der führenden Anbieter
von Gebäudesteuerungssystemen und -dienstleistungen,
Energiemanagementsystemen und integrierten
Gebäudemanagementleistungen. Johnson Controls (New York Stock
Exchange: JCI) wurde 1885 gegründet und hat seinen Firmensitz in
Milwaukee, Wisconsin. Im Jahr 2000 belief sich der weltweite Umsatz
des Unternehmens auf 17,2 Milliarden US-Dollar.

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Unternehmen darauf hin, dass verschiedene zentrale Faktoren, hierin
eingeschlossen das Fahrzeugproduktionsvolumen der Automobilbranche,
der US-Dollar-Wechselkurs sowie die im Formblatt 8-K (vom 26. Oktober
2000) angegebenen Faktoren, die tatsächlichen Ergebnisse des
Unternehmens beeinflussen und dazu führen können, dass die
tatsächlichen konsolidierten Ergebnisse des Unternehmens wesentlich
von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in beliebigen vom oder im
Namen des Unternehmens gemachten zukunftsbezogenen Aussagen angegeben
wurden.

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