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Hunde gefährden Zeitungszusteller

Die jüngsten Attacken von Kampfhunden haben die Öffentlichkeit sensibilisiert. Gefahren können aber von allen Rassen ausgehen. Das gilt vor allem für Hunde, die frei auf Grundstücken herumlaufen. Denn sie betrachten jeden, der das Grundstück betritt, grundsätzlich als Eindringling in ihr Revier und greifen ihn unter Umständen an. Das bekommen jedes Jahr auch zahlreiche Zeitungszusteller zu spüren. Hundebisse machten 1999 rund fünf Prozent aller Unfälle von Zeitungsträgern aus. Die gebissenen Zusteller waren in der Regel mehr als drei Tage arbeitsunfähig. Diese Angaben machte die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung (BG) in Wiesbaden. Die BG empfiehlt deshalb, das Zeitungsrohr oder den Briefkasten an der Grundstücksgrenze, am besten außen am Zaun, anzubringen. "Viele Verletzungen von Zeitungszustellern könnten so verhindert werden", erläutert Albrecht H. Glöckle. Bei der BG leitet er den Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Ein Hundebiss hat nicht nur schmerzhafte Folgen für den Gebissenen, sondern kann auch rechtliche Konsequenzen für den Hundehalter nach sich ziehen. Er muss gegebenenfalls auch auf dem eigenen Grundstück dafür sorgen, dass sein Tier niemanden verletzt. Kommt der Halter dieser Verantwortung nicht nach, kann er im Schadenfall dafür haftbar gemacht werden. ots Originaltext: Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung (BG) Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Christian Sprotte Telefon (0611) 131-259 Telefax (0611) 131-164 E-Mail: Sprotte@BGDP.de Internet: http://www.bgdp.de Original-Content von: BG ETEM - Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, übermittelt durch news aktuell

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