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kressreport: Chefredakteur der Deutschen Welle im Exklusivinterview: "Wir erleben den größten Umbruch seit mehr als 60 Jahren"

Heidelberg (ots) - Bei der Deutschen Welle, dem Auslandsrundfunk der Bundesrepublik, bleibt zurzeit kein Stein auf dem anderen. Seit einem halben Jahr gestaltet Alexander Kudascheff, 63, den größten Umbruch der Sendergeschichte als Chefredakteur für Fernsehen, Radio und Online maßgeblich mit. In der aktuellen Ausgabe des Mediendienstes kressreport (ET: 8. August) zieht er zum ersten Mal Bilanz.

"Wir erleben den größten Umbruch seit mehr als 60 Jahren", sagt Kudascheff. Er will den Sender nachrichtlicher aufstellen und in die Nähe globaler Konkurrenten wie CNN oder Al Jazeera rücken. 2015 nimmt die Deutsche Welle neue Studios in Betrieb, "dann geht der Wettbewerb um die Weltöffentlichkeit los", verspricht Kudascheff.

Die Deutsche Welle, ging 1953 erstmals auf Sendung, trotzdem wird sie noch immer unterschätzt - vor allem in Deutschland. Das wirkt sich auch auf die Finanzierung aus. Obwohl sie eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist, bekommt die Deutsche Welle keine Gebührengelder. Sie wird über einen Zuschuss des Kulturstaatsministers finanziert. In diesem Jahr gibt es erstmals seit Langem eine Etat-Erhöhung um zehn auf 280 Mio. Euro. "Dabei bräuchten wir mindestens 30, vielleicht sogar 50 Mio. mehr im Jahr", so der Chefredakteur.

Wie er und sein Team trotzdem gutes Programm machen, warum in der Ukraine-Krise Geld keine Rolle spielt und warum Lanz und Beckmann günstige Sendeware sind, lesen Abonnenten des kressreport exklusiv in der aktuellen Ausgabe, die am 8. August erscheint.

Autor: Marcus Schuster

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