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Mädchen im Fokus des Kinderhilfswerks Plan Neuer UN-Bericht stützt Forderungen der Plan Mädchen-Kampagne

    Hamburg (ots) - Von den Benachteiligungen, unter denen etliche Kinder weltweit aufwachsen müssen, sind Mädchen in vielen Ländern weitaus schwerer betroffen als Jungen. Ein Schulbesuch, medizinische Versorgung, ausreichend Nahrung - davon kann so manches Mädchen in vielen Teilen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas nur träumen.

    Auf unbequeme Fakten wie diese machen jetzt nicht nur die Vereinten Nationen in ihrem aktuellen Weltbevölkerungsbericht aufmerksam, sondern auch das Kinderhilfswerk Plan seit 2003 mit seiner Mädchen-Kampagne. Mit Unterstützung prominenter Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik setzt sich Plan mit seiner Mädchen-Kampagne für mehr Chancengleichheit ein. Im Rahmen seiner Selbsthilfeprojekte erfahren Mädchen und Jungen durch Plan bereits gleichberechtigte Förderung und alle Gemeindemitglieder - auch die Mädchen - haben ein Mitspracherecht.

    Den ersten Internationalen Mädchentag hat Plan am 22. September 2008 in Berlin ins Leben gerufen, um auf die weiter verbreitete Diskriminierung und Benachteilung von Mädchen aufmerksam zu machen. Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: "Ein solcher Tag war längst überfällig. Die Welt muss endlich gerechter für Mädchen werden. Sie brauchen unser besonderes Augenmerk und unseren besonderen Schutz. Mit dem jährlichen Aktionstag wollen wir unbequeme Fakten über Mädchen ans Licht bringen. Wir fordern, dass dieser Tag künftig auch von den Vereinten Nationen anerkannt wird und so der Gedanke für mehr Chancengleichheit international endlich in die Tat umgesetzt wird."

    Zur Stärkung der Rechte von Mädchen hat Plan weitere Aktivitäten gestartet. Mit einer Petition unter dem Motto "Mädchen in die Schulen" fordert Plan unter anderem höhere Investitionen in die Grundbildung von Mädchen sowie stärkeren Schutz für Mädchen vor Gewalt und sexuellen Missbrauch an Schulen. Bis zum nächsten Internationalen Mädchentag von Plan am 22. September 2009 sollen viele Tausend Unterschriften gesammelt und an die Bundesregierung übergeben werden.

    Die besondere Situation von Mädchen in Entwicklungsländern ist auch Thema der Erlebnisausstellung Weil wir Mädchen sind ..., sie tourt seit 2006 durch die Museen Deutschlands. Aktuell macht die interaktive Schau im Museum Mensch und Natur in München Station.

    Weitere Informationen unter: www.weil-wir-maedchen-sind.de und http://www.plan-deutschland.de/fokus-maedchen/kampagne/

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