Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

"Schächturteil" des Bundesverfassungsgerichtes
Archaisches und grausames Tötungsritual darf nicht geduldet werden
Nur die Betäubung ermöglicht eine angstfreie und schmerzlose Tötung

    Frankfurt am Main (ots) -
    
    Der Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. verurteilt das Töten
eines Tieres ohne Betäubung generell und ohne Ausnahme.
    
    Beim Schächten werden Rinder, Schafe oder Ziegen, aber auch
Kamele, unter Zwang auf den Rücken geworfen, festgehalten und mit
einem scharfen Messer wird bei überstrecktem Kopf die Kehle bis zur
Wirbelsäule durchtrennt. Das Bewusstsein erlischt erst allmählich
während des Ausblutens der Tiere. Die Tiere durchleben deshalb bei
vollem Bewusstsein eine lange Todesangstphase.
    
    Der Mensch muss, um zu leben, anderes Leben, Tiere und Pflanzen,
vernichten. Jedoch haben wir die moralische und ethische Pflicht, die
uns hilflos ausgelieferten Tiere angstfrei und schmerzlos zu töten.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, der es rechtfertigen könnte, den
Tieren die Betäubung vor einem derartigen Eingriff zu verweigern.
    
    Wir verlangen die Abschaffung der Ausnahmegenehmigung zum
betäubungslosen Töten in § 4 des Tierschutzgesetzes und wiederholen
unsere Forderung nach Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz.
    
    
ots Originaltext: Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V.
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