AstraZeneca

Erstes internationales Forum für Gemüts- und Angsterkrankungen
Neue Hoffnung im Kampf gegen Depression bei Schizophrenie

Monte Carlo (ots-PRNewswire) - Die am 28.11.2000 auf dem 1. International Forum on Mood and Anxiety Disorders in Monte Carlo präsentierten Studienergebnisse enthalten ermutigende Neuigkeiten für an Schizophrenie leidende Patienten und ihre Familien. Jetzt gibt es Hoffnung für diejenigen, die gegen die Symptome der Depression kämpfen, von denen angenommen wird, dass sie im Krankheitsverlauf bis zu 8 von 10 Menschen betreffen, die an dieser verheerenden Krankheit leiden. (1) Die depressiven Symptome der Schizophrenie sind nicht nur mit einem erhöhten Rückfallrisiko der akuten Erkrankung und einem schlechteren langfristigen Krankheitsausgang verbunden, sondern führen auch zu einem erhöhten Selbstmordrisiko. Selbstmord ist die vorzeitige Todesursache Nummer eins bei an Schizophrenie leidenden Patienten. (2) Dr. Martha Sajatovic von der Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio, präsentierte am 28.11.2000 die Studienergebnisse, die zu der Annahme führen, dass die Behandlung mit dem atypischen Antipsychotikum Seroquel (Quetiapin) die depressiven Symptome von an Schizophrenie und anderen psychotischen Störungen leidenden Patienten erheblich lindern kann. (3) An der über 4 Monate laufenden Studie, einer Nachfolgeuntersuchung einer umfangreicheren Studie namens QUEST, waren 310 an Schizophrenie und anderen psychotischen Störungen leidende Patienten beteiligt. Das Ausmaß der depressiven Symptome der an der Studie teilnehmenden Patienten wurde mit Hilfe der Hamilton Rating Scale für Depression (HAM-D) ermittelt. Die HAM-D Werte wurden zu Beginn der Studie, nach der 8. Woche und nach der 16. Woche ermittelt. Am Ende der Studie stellte sich heraus, dass die Behandlung mit Quetiapin zu einer erheblichen Verbesserung der depressiven Symptome führte (einer Reduktion von 45,6% im Vergleich zur Ausgangsbasis). Die Verbesserungen waren bei den Patienten erheblich größer, die am Studienbeginn als die depressivsten eingeschätzt wurden. "Affektive Symptome wie Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle und Angstzustände sind bei an Schizophrenie leidenden Patienten üblich und können weitreichende Folgen haben, darunter natürlich ein erhöhtes Selbstmordrisiko, das sich tragischerweise in der Praxis allzu häufig realisiert. Diese Ergebnisse führen zu der Annahme, dass Quetiapin eine interessante Option für die effektive Behandlung dieser Symptome sein könnte. Das müssen gute Nachrichten für unsere Patienten und ihre Familien sein," sagte Dr. Sajatovic dazu. Seroquel (Quetiapin) wird von AstraZeneca hergestellt und ist derzeit auf mehr als 65 Märkten zugelassen. Seroquel vereint breit angelegte Wirksamkeit bei der Behandlung von positiven, negativen, kognitiven und affektiven Symptomen der Schizophrenie mit einem unerreichten Verträglichkeitsprofil. Die Nebenwirkungen von Seroquel unterscheiden sich bei EPS und Prolaktinerhöhung nicht von denen eines Placebos selbst bei den empfohlenen Höchstdosierungen. Bei langfristiger Behandlung beeinflusst Seroquel das Gewicht nicht und hat keine klinisch bedeutsamen Auswirkungen auf Elektrokardiogramme. Diese Kombination unterscheidet Seroquel von allen anderen atypischen antipsychotischen Medikamenten und macht den Wirkstoff zur bevorzugten Erstbehandlung für Psychosen. Bisher sind weltweit über 600.000 Menschen mit Seroquel behandelt worden. AstraZeneca plc ist ein weltführendes Pharmaunternehmen, das in der Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von ethischen (verschreibungspflichtigen) Pharmazeutika tätig ist. Die Firma ist eines der fünf führenden Pharmaunternehmen in der Welt mit führenden Positionen beim Umsatz von Produkten für den Magen-Darm-Trakt, die Onkologie, die Anästhesie einschließlich der Schmerzbehandlung, Herz und Kreislauf, das zentrale Nervensystem und die Atemwege. AstraZeneca konzentriert sich auf die Bereitstellung von innovativen Arzneimitteln zur Behandlung von Krankheiten des zentralen Nervensystems, für die ein hoher unbefriedigter medizinischer Bedarf besteht. Das Unternehmen vermarktet bereits Wirkstoffe zur Behandlung von Migräne (Zomig(r)) und Schizophrenie (Seroquel(r)) und verfügt über eine branchenführende Forschungs- und Entwicklungspipeline mit mehreren neuartigen pharmakologischen Ansätzen für die Behandlung von akutem Schlaganfall, Depression und Angstzuständen und anderen wichtigen Krankheitsfeldern. (1) Addington D., Addington J., Pattenh, S.: Depression in people with first episode schizophrenia. Br J Psychiatry 1998; 172 (suppl33): 90-92 (2) Caldwell CB et al. Schizophrenics kill themselves too: a review of risk factors for suicide. Sxhizophr Bull 1990; 16 (4): 571-89 (3) Mullen J., Sajatovic M., Sweitzer D.: Efficacy of quetiapine and risperidone against depressive symptoms in outpatients with psychotic disorders. Poster presented at First International Forum on Mood and Anxiety Disorders, Monte Carlo, November 2000 ots Originaltext: AstraZeneca Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Alison Wilkie, AstraZeneca, Tel.: +44 (0)1625 512586, oder Rupert Doggett, Shire Hall International, Tel.: +44 (0)207 471 1512 Original-Content von: AstraZeneca, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: