AstraZeneca

Zomig(r) - das erste orale Triptan-Mittel mit nachgewiesener Wirkung bei Anfällen
Einzelheiten aus einer multinationalen Studie, die in der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht wurde

Alderley Park, UK (ots-PRNewswire) - In einer Studie, deren Ergebnisse kürzlich in der "Neurology" veröffentlicht wurden, fand man heraus, dass Zomig(r)-Tabletten (Zolmitriptan) - ein Medikament, das eigentlich für die Behandlung von Migräne entwickelt wurde - auch für die Behandlung von zeitweilig auftretenden Kopfschmerzattacken geeignet ist (1). Die Studie zeigte, dass mehr als die Hälfte der Patienten, die Zomig eingenommen hatten, schon nach 30 Minuten eine wesentliche Linderung ihrer Kopfschmerzen feststellten (1). Das Besondere an Kopfschmerzattacken ist, dass sie gewöhnlich zwischen 15 Minuten und drei Stunden andauern und mehrmals täglich auftreten können (1). Bei den meisten Patienten gibt es Perioden, in denen die Schmerzattacken in unterschiedlichen Zeitintervallen auftreten, die Wochen oder Monate dauern können, und die von Zeiten völliger Schmerzfreiheit unterbrochen werden (2). Die Kopfschmerzen treten überwiegend während der Nacht auf (3) und sind teilweise heftiger als alle anderen Arten von Kopfschmerz (4). Der während der Kopfschmerzattacken auftretende Schmerz wurde als stechend, brennend, pochend oder pulsierend und derart quälend beschrieben, dass die Opfer nicht mehr still sitzen bleiben konnten, sich gezwungen sahen, auf einem Stuhl hin und her zu wippen, vor und zurück taumelten oder ihren Kopf gegen etwas schlugen (3). Solche Kopfschmerzattacken treten bei Männern fünfmal häufiger auf als bei Frauen (4). Stärke und Intensität der Kopfschmerzattacken erfordern eine schnell wirkende Therapie(1). Deshalb brauchen die Betroffenen eine schnell wirkende Medikation. Bisher waren die einzigen Möglichkeiten zur schnellen Linderung solcher Kopfschmerzattacken Injektionen, was eine sehr invasive Behandlungsmethode darstellt, die bei vielen Patienten nicht gerade beliebt ist, oder die Behandlung des Patienten mit 100%-igem Sauerstoff, die nicht immer praktikabel ist. Professor P. J. Goadsby vom National Hospital for Neurology and Neurosurgery in London erklärt: "Für Menschen, die unter zeitweilig auftretenden Kopfschmerzattacken leiden, gibt es weniger Behandlungsmöglichkeiten als für Migränepatienten. Diese Patienten benötigen eine Medikation, die ihren Schmerz so schnell wie irgend möglich lindert. Forschungen haben ergeben, dass Zolmitriptan das erste orale Triptan-Mittel ist, das eine wirksame und schnelle Behandlung von Patienten ermöglicht, die unter dieser besonderen und entkräftenden Art von Kopfschmerz leiden." Effektive Behandlungsmöglichkeiten Die Ergebnisse der kontrollierten Versuchsstudie zeigen, dass Zomig das erste orale Triptan-Mittel ist, mit dem eine wirkungsvolle und schnelle Behandlung von Patienten mit zeitweilig auftretenden Kopfschmerzattacken möglich ist (1). Während des Versuches trat bei einer signifikanten Anzahl von Patienten durch die Einnahme von Zomig-Tabletten (Zolmitriptan) eine erhebliche Linderung ihrer Kopfschmerzattacken ein. Prof. Goadsby fügt hinzu: "Die Einnahme von Tabletten ist für viele Patienten wesentlich geeigneter und akzeptabler. Durch das orale Zolmitriptan steht den Ärzten jetzt eine wirksame und dabei weniger invasive Möglichkeit zur Behandlung der Schmerzen ihrer Patienten zur Verfügung." Zur Zeit ist Zomig noch nicht für die Behandlung von Kopfschmerzattacken zugelassen. Aufbau und Ergebnisse der Studie Die randomisierte, multi-zentrale, doppelt blinde, sich über drei Perioden erstreckende Querschnittsstudie an ambulant behandelten Patienten, die unter zeitweilig oder chronisch auftretenden Kopfschmerzattacken litten, umfasste 153 Patienten, die in 13 Gesundheitszentren in Kanada, Großbritannien und Schweden rekrutiert wurden (1). Die in Frage kommenden Patienten sollten innerhalb der letzten drei Monate vor Beginn der Studie eine Kopfschmerzattacke gehabt haben (1). Nach dem Zufallsprinzip bekamen die Patienten Placebo-Medikamente und Zomig 5 mg und 10 mg, um damit drei Schmerzattacken mäßiger, hoher und sehr hoher Intensität zu behandeln. Die Intensität der Schmerzen wurde an Hand einer Fünf-Punkte-Skala festgelegt (1). Aus der Auswertung von 124 zu behandelnden Patienten ergab sich, dass bei den Patienten, die unter zeitweilig auftretenden Kopfschmerzattacken litten, die Einnahme von Zomig 10 mg nach 30 Minuten zu signifikant besseren Reaktionen des Kopfschmerzes führte, als das bei den Placebo-Patienten der Fall war (47% gegenüber 29% p=0,02) (1). Außerdem hatte eine signifikant höhere Anzahl von Patienten nach 30 Minuten nur noch geringe oder gar keine Schmerzen und signifikant weniger Patienten (etwa halb so viele wie bei den Placebo-Patienten) verspürten ein vermindertes Bedürfnis, die Medikation abzusetzen, wenn sie - im Vergleich zum Placebo - Zomig 10 mg oder 5 mg einnahmen (1). Zomig (5 und 10 mg) wurde auch bei den am häufigsten auftretenden persönlichen Gegenanzeigen, wie Parästhesie, Asthenie, Gliederschwere, Nausea, Schwindel, trockenem Mund und Schwitzen, gut vertragen (in keiner der behandelten Gruppen > 3,5%). Über Zomig und AstraZeneca Zomig (Zolmitriptan) wird bei Erwachsenen zur schnellen Behandlung von Migräne mit oder ohne Aura angewendet. Zomig ist nicht zur Vorbeugung von Migräne gedacht. Zomig ist dafür vorgesehen, die bei Migräne auftretenden Schmerzen zu jedem Zeitpunkt im Verlaufe eines Anfalles zu lindern. Zomig ist für Patienten, die unter unkontrollierter Hypertension, ischemischem Herzleiden oder anderen signifikanten Herzerkrankungen leiden, nicht geeignet. Außerdem darf Zomig Patienten, die unter einer Überempfindlichkeit gegenüber Zolmitriptan oder einem der anderen, nicht wirksamen Bestandteile der Zomig-Tabletten leiden, nicht gegeben werden. Zomig darf auch Patienten, die bestimmte Arten von Herzleiden oder unkontrollierten Bluthochdruck haben, nicht verordnet werden. Sehr selten bekommen Menschen, bei denen keine Herzerkrankung bekannt ist, ernsthafte Herzbeschwerden. Auch Patienten, die meinen, Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel oder Auftreten von Herzkrankheiten in der Familie, zu unterliegen, schwangere bzw. stillende Frauen oder Patienten, die andere Medikamente einnehmen, sollten das ihrem behandelnden Arzt mitteilen. Die im Zusammenhang mit der Einnahme von Zomig am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen sind Schwindelgefühle, Beklemmung, Druck oder Schmerzen in Nacken, Rachen oder Kiefer sowie Ermüdungserscheinungen, Ohrensausen, Schläfrigkeit oder Nausea. AstraZeneca ((NYSE:AZN) ist ein führendes internationales Unternehmen der Gesundheitsbranche, das sich mit Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von ethischen (vorschriftsmäßigen) Pharmazeutika befasst und Einrichtungen des Gesundheitswesens beliefert. Es ist eines der fünf pharmazeutischen Spitzenunternehmen der Welt, dessen Umsatz im Gesundheitswesen $15 Milliarden beträgt, und das beim Verkauf von gastrointestinalen, onkologischen, anästhetischen - einschließlich Schmerz behandelnden -, kardiovaskularen, das Zentralnervensystem und die Luft- und Atemwege behandelnden Produkten eine führende Stellung einnimmt. (1) Bahra A, Gawel M, Hardebo J, et al. Oral Zolmitriptan is Effective in the Acute Treatment of Cluster Headache. Neurology. 2000; 54:1832-1839. (2) South V. Migraine: Everything You Need to Know. Key Porter Books. 1996; 46-47. (3) Website der National Headache Foundation. http://www.headaches.org. (4) Rapoport A, Shetfell F. Headache Relief for Women, How You Can Manage and Prevent Pain. Little, Brown and Company. 1995; 41-42. ots Originaltext: AstraZeneca Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Oliver Parsons/Sara Kastner/Sarah Hoffman CPR Worldwide, Tel: +44 171 2821200, Fax: +44 171 282 1282, E-Mail: o.parsons@cprworldwide.com kastner@cprworldwide.com s.hoffman@cprworldwide.com Original-Content von: AstraZeneca, übermittelt durch news aktuell

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