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Kann ein blutdruckwirksames Arzneimittel Demenzerscheinungen bei älteren Personen verhindern?

Göteborg (ots-PRNewswire) - Wegweisende SCOPE-Studie zur Beurteilung des Einflusses von Atacand(r) auf den Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen, Herzinfarkt, Schlaganfall und geistigen Verfall Auf dem zehnten Meeting der European Society of Hypertension wird ein vorläufiger Bericht über ca. 5.000 ältere Patienten mit leichter Hypertonie (Bluthochdruck) vorgestellt, die an der multinationalen SCOPE*-Studie teilnahmen. SCOPE ist die erste klinische Studie, bei der untersucht wird, ob das zu einer neuen Klasse blutdrucksenkender, als AT1-Rezeptorblocker wirkender Arzneistoffe zählende Medikament Atacand(r)/Blopress(r) (Candesartan-Cilexetil)** den Beginn der Altersdemenz verhindern kann. Die Studie liefert außerdem die ersten Langzeitdaten zu der Frage, ob AT1-Rezeptorblocker bei Patienten mit Bluthochdruck Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern und somit lebensrettend wirken können. "Demenz ist eine der schrecklichsten und schwächendsten Alterskrankheiten. Sie stellt für die Patienten, ihre Familien und unsere Gesundheitssysteme eine massive Belastung dar", so Professor Lennart Hansson, Chairman des SCOPE Steering Committee, von der Universität Uppsala in Schweden. Weltweit leiden ca. 18 Millionen Menschen unter Demenz, und in der Altersgruppe der über 65jährigen ist jeder zwanzigste davon betroffen. In den USA leiden ca. vier Millionen Menschen an Alzheimer (die anderen Formen der Demenz nicht eingeschlossen), und es wird erwartet, dass diese Zahl bis Mitte des Jahrhunderts auf 14 Millionen ansteigt. Den Schätzungen nach kostet alleine die Alzheimer-Krankheit die amerikanische Volkswirtschaft über 100 Milliarden Dollar jährlich. Frühere Studien haben gezeigt, daß Bluthochdruck bei älteren Personen zu eingeschränkter Wahrnehmung und Demenz führen kann. Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Behandlung mit kreislaufwirksamen Arzneistoffen, wie Atacand(r), die Demenz durch Senkung des Blutdrucks verhindern könnte. Außerdem könnte der spezifische Wirkmechanismus von Arzneistoffen, die das Renin-Angiotensin-System beeinflussen, wie beispielsweise Atacand(r), ebenfalls eine präventive Rolle spielen. "Die Untersuchung der Auswirkungen einer blutdrucksenkenden Therapie bei der Verhütung von Demenz stellt einen neuen und wichtigen Ansatz dar", so Professor Hansson weiter. "Wenn wir zeigen können, dass bereits die Behandlung eines leichten Bluthochdrucks bei älteren Patienten die Häufigkeit des Auftretens von Demenzerscheinungen verringern kann, wäre dies für die älteren Menschen und ihre Familien von unschätzbarem Wert und hätte auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft allgemein." Das wichtigste Ziel der SCOPE-Studie ist die Klärung der Frage, ob Atacand(r) bei älteren Menschen, die nur unter leichtem Bluthochdruck leiden, den Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder -Versagen (Herzinfarkt und Schlaganfälle) verhindern kann. Die Langzeitauswirkungen der blutdrucksenkenden Therapie wurden bei dieser Patientengruppe bisher nicht untersucht. "Viele ältere Patienten mit leichtem Bluthochdruck sind derzeit nicht in Behandlung - ein Umstand, der frühzeitigeren Tod, Invalidität oder Hospitalisierung zur Folge hat. Die SCOPE-Studie wird den Nutzen einer Therapie für diese Patienten beurteilen, und wir werden nach Beenden der Studie hoffentlich in der Lage sein, fundamentale Fragen zur medizinischen Behandlung älterer Menschen zu beantworten.", so Professor Hansson abschließend. Die Untersuchungen haben bereits gezeigt, daß Atacand(r) ein wirksames und gut verträgliches Antihypertonikum für ältere Patienten darstellt. Atacand(r) hat sich als mindestens ebenso wirksam erwiesen wie andere Klassen blutdrucksenkender Arzneimittel, beispielsweise ACE-Inhibitoren und Kalziumantagonisten, weist jedoch nicht deren klassenspezifische Nebenwirkungen auf, wie Husten oder Anschwellen der Fußknöchel. Tatsächlich ist die Verträglichkeit von Atacand(r) sogar mit Plazebos vergleichbar. Die Verträglichkeit ist für Patienten mit Hypertonie, die sich vielleicht gar nicht krank fühlen und darum auch eine Behandlung, die mit unangenehmen Nebenwirkungen einhergeht, wahrscheinlich nicht fortsetzen würden, von ausschlaggebender Bedeutung. Atacand(r) wird von AstraZeneca entwickelt und vermarktet und unter Lizenz von Takeda Chemical Industries hergestellt. AstraZeneca ist eines der großen internationalen Unternehmen im Gesundheitswesen und befasst sich mit der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung rezeptpflichtiger Arzneimittel und der Bereitstellung von Dienstleistungen in der Gesundheitsfürsoge. Es zählt mit einem Umsatz von 15 Milliarden Dollar zu den fünf größten Pharmaunternehmen der Welt und ist marktführend bei Produkten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krankheiten des Magen-Darm-Trakts, Produkten für die Onkologie, die Anästhesie einschließlich der Schmerzbehandlung, das zentrale Nervensystem und die Atemwege. * Study on Cognition and Prognosis in Elderly (Studie zur Kognition und Prognose bei älteren Menschen) ** Candesartan-Cilexetil wird von AstraZeneca auf den meisten europäischen Märkten unter dem Markennamen Atacand(r) und in Großbritannien unter der Bezeichnung Amias(r) vermarktet. Candesartan-Cilexetil wird unter Lizenz von Takeda Industries Ltd hergestellt und unter dem Handelsnamen Blopress(r) vermarktet. ots Originaltext: AstraZeneca Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Professor Dag Elmfeldt, Clinical Research and Development, AstraZeneca R&D, Mölndal S-431 83, Schweden. Telefon: +46 31 776 1103, Fax: +46 31 776 3774 Ms Lisa Brockwell LBHC, 39 Brondesbury Rd, London NW6 6BA, Telefon: +44 20 7372 9463, Fax: +44 870 126 8034, E-Mail: L.Brockwell@ukgateway.net Original-Content von: AstraZeneca, übermittelt durch news aktuell

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