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Kombination von AT1-Rezeptorblocker mit ACE-Inhibitor führt zu stärkerer Blutdrucksenkung bei Patienten mit Diabetes Typ 2

Göteborg (ots-PRNewswire) - Dualblockade des RAS erhöht Wirksamkeit und Potential von Nierenschutz. Die Kombination des AT1-Rezeptorblockers Atacand(r) (candesartan cilexetil) und des ACE-Inhibitors Zestril(r) (lisinopril) stellt nach den Ergebnissen der CALM-Studie*, die heute beim zehnten Treffen der europäischen Bluthochdruckgesellschaft vorgestellt werden soll, eine effektivere Behandlungsform für die Senkung des Blutdrucks bei hypertonischen Patienten mit Diabetes Typ 2 und Mikroalbuminurie dar, als die jeweilige Anwendung als Monotherapie. Die Studie zeigt, daß Atacand(r) für die Senkung des Blutdrucks bei Bluthochdruckpatienten mit Diabetes Typ 2 genauso effektiv ist wie der als "Goldstandard" geltende ACE-Inhibitor Zestril(r). Außerdem wurde die Kombination der beiden Behandlungen gut toleriert und führte zu einer weiteren signifikanten Senkung des Blutdrucks im Vergleich zur Monotherapie (p<0.001) sowie einer Tendenz zur weiteren Reduzierung der Mikroalbuminurie. "Die Kombination von Atacand(r) und Zestril(r) führt zu einem zusätzlichen klinisch relevanten Effekt bei der Blutdrucksenkung, insbesondere in dieser Patientengruppe, die generell schwierig zu behandeln ist," sagt Professor Carl Erik Mogensen, führender Forscher der CALM-Studie, Aarhus University Hospital, Dänemark. "Ärzte brauchen Behandlungsoptionen, um die neuen Blutdruckzielwerte zu erreichen und so den hohen Prozentsatz an Todesfällen und Behinderungen bei Patienten mit Diabetes zu reduzieren. Die Kombination dieser beiden Therapien liefert eine wirksame und gut verträgliche Option, die anscheinend auch die Nieren schützt." Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Hauptursache für Todesfälle und Behinderungen bei Menschen mit Diabetes Typ 2 in Industrieländern; diese Menschen haben ein 2-4 mal höheres Risiko, eine koronare Herzerkrankung zu bekommen, als Menschen, die nicht an Diabetes leiden. In unlängst durchgeführten Studien von herausragender Bedeutung, wie zum Beispiel UKPDS und die HOT-Studie, wurde nachgewiesen, daß eine strenge Kontrolle des Blutdrucks das Risiko von Todesfällen sowie makrovaskulären und mikrovasculären Komplikationen bei Patienten mit Diabetes verringert. Die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation-Internationale Bluthochdruckgesellschaft (WHO/ISH) und der American Diabetes Association empfehlen deshalb, daß der Blutdruck der Patienten mit Diabetes Typ 2 unter 130/85 mm Hg gehalten werden sollte, während die International Diabetes Federation einen Zielwert von 140/85 mm Hg empfiehlt. Die HOT-Studie hat nachgewiesen, daß häufig die Kombinationstherapie erforderlich ist, um diese niedrigen Zielwerte zu erreichen. ACE-Inhibitoren, wie zum Beispiel Zestril(r), gelten im allgemeinen als "Goldstandard" unter den Antihypertensiva für Patienten mit Diabetes, und es wurde nachgewiesen, daß sie bei der Vorbeugung und Heilung der Nierenkrankheit von Nutzen sind. Vielleicht ist jedoch eine umfassendere Blockade des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) erforderlich, um die neuen Blutdruckzielwerte zu erreichen. ACE-Inhibitoren modulieren das RAS auf der Ebene des ACE-Enzyms (einschließlich Wirkung auf Bradykinin), während Atacand(r) eine selektivere Blockade beim AT1-Rezeptor bietet und auch mögliche Eigenschaften zum Schutz der Nieren nachgewiesen wurden. "Diese Ergebnisse liefern ein überzeugendes Argument für die Dualblockade des Renin-Angiotensin-Systems. Wir wissen jetzt, daß die Verabreichung von Atacand-Blopress(r) zusammen mit Zestril(r) eine positive Wirkung bei Diabetes hervorruft. Dies gibt Ärzten ein wirksames neues Hilfsmittel an die Hand", sagt Professor Mogensen. Bei CALM handelt es sich um eine mehrere Zentren umfassende randomisierte Doppelblindstudie mit 199 Bluthochdruckpatienten (DBP 90-110 mmHg) mit Diabetes Typ 2 und Mikroalbuminurie. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip 12 Wochen lang mit Zestril(r) oder Atacand(r) behandelt, gefolgt von weiteren 12 Wochen Behandlung entweder mit der gleichen Monotherapie oder mit einer Kombination der beiden Wirkstoffe. Nach 12 Wochen Monotherapie führten sowohl Atacand(r) als auch Zestril(r) zu einer signifikanten Senkung des Blutdrucks im Sitzen (Atacand:12.4/9.5 mmHg p<0.001; Zestril:15.7/9.7 mmHg, p<0.001) und des Albumin/Kreatinin-Quotienten im Urin (Atacand(r): - 30% p<0.001; Zestril: - 46% p<0.001) ohne signifikante Unterschiede zwischen den Behandlungen. Während der zweiten Phase der Studie war keine weitere Senkung des Blutdrucks bei der Monotherapie zu beobachten, aber die Kombinationsbehandlung führte zu einer weiteren Senkung im Vergleich zur Monotherapie(10.6/6.0mmHg, p<0.001). Beide Arzneimittel und auch die Kombinationsbehandlung waren gut verträglich, und bei den drei Patientengruppen waren keine Unterschiede im "Adverse Event"-Profil zu entdecken. Atacand(r) and Zestril(r) werden entwickelt und vertrieben durch AstraZeneca. Atacand(r) wird unter Lizenz von Takeda Chemical Industries hergestellt. AstraZeneca gehört zu den führenden Firmen in der internationalen Gesundheitsbranche und beschäftigt sich mit Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von ethischen (verschreibungspflichtigen) Pharmazeutika sowie der Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gesundheitssektor. Es gehört zu den fünf weltweit führenden Arzneimittelfirmen mit einem Umsatz von $15 Milliarden und ist verkaufsführend in den Bereichen Kreislauf, Magen-Darm-Erkrankungen, Onkologie, Anaesthesie einschließlich Schmerzbehandlung, Zentralnervensystem und respiratorische Produkte. *Candesartan And Lisinopril Microalbuminuria Study ots Originaltext: AstraZeneca Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Professor Dag Elmfeldt Clinical Research and Development AstraZeneca R&D Mölndal S-431 83, Sweden Telephone: +46 31 776 1103 Fax: +46 31 776 3774 Ms Lisa Brockwell LBHC 39 Brondesbury Rd, London NW6 6BA Telephone: +44 (0)20 7372 9463 Fax: +44 (0)870 126 8034 email: L.Brockwell@ukgateway.net Original-Content von: AstraZeneca, übermittelt durch news aktuell

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