Gruner+Jahr, ELTERN

Ist Deutschland ungerecht?
Das große ELTERN-Titelthema zu Steuern, Kita-Plätzen & mehr: Die Redaktion hat geprüft, ob Familien bei uns tatsächlich benachteiligt werden

Cover ELTERN 9/15, EVT: 12.08.2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/17951 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, ELTERN"

Hamburg (ots) - Weshalb ist Gerechtigkeit zur Zeit ein so großes Thema? Und werden Familien in Deutschland wirklich benachteiligt? Für das Titelthema ihrer aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel) hat die Zeitschrift ELTERN Mütter und Väter gefragt, welche Ungerechtigkeiten sie am meisten nerven. Und herausgefunden, was an ihnen wirklich dran ist.

ELTERN prüfte die Bereiche Geld (Steuer- und Sozialsystem), Wohnen, Kinderbetreuung, Arbeiten, Städte + Kinder sowie Reisen - mit unterschiedlichen Ergebnissen. So wird in Sachen Geld für Familien immer noch zu wenig des Guten getan. Dagegen sind Städte im Gegensatz zur gefühlten Wahrheit heute familienfreundlicher als früher.

Oder das Beispiel Kinderbetreuung. Hier reicht das ELTERN-Urteil von "spitze" bis "mangelhaft". Dies bestätigt die Expertin Kathrin Bock-Famulla, die sich für die Bertelsmann-Stiftung mit der Kita-Landschaft in Deutschland beschäftigt: "Wenn Sie einen Krippenplatz suchen, haben Sie vermutlich in einem östlichen Bundesland immer noch bessere Karten als im Westen. In Sachen Qualität ist es genau andersherum: In den neuen Bundesländern ist zwar der Bedarf an Plätzen nahezu gedeckt, aber im Schnitt kommen doppelt so viele Kinder auf eine Fachkraft wie in den alten."

Völlig unabhängig davon, wie gut die Betreuung ist, müssen Eltern dafür auch noch ganz unterschiedlich viel bezahlen. Die Expertin: "Das hat vor allem damit zu tun, wie viel die Länder und Kommunen bei der Kita-Finanzierung übernehmen. In Berlin müssen die Eltern mit ihren Beiträgen nur etwa sieben Prozent der Kosten abdecken, in Mecklenburg-Vorpommern aber bis zu 25 Prozent. Dazu kommt, dass nicht einheitlich festgelegt ist, bei welchem Einkommen eine Familie wie viel zahlen muss."

Mütter und Väter können sich in Deutschland bis heute auch nicht unbedingt aussuchen, wie viele Stunden Betreuung sie täglich buchen: "Aus Nordrhein-Westfalen wissen wir, dass viele Kitas grundsätzlich nur Ganztagsplätze vergeben, um sich besser finanzieren zu können", so Kathrin Bock-Famulla. "Natürlich wird keiner gezwungen, sein Kind bis um vier dort zu lassen - aber bezahlen muss man den vollen Satz trotzdem."

Das ganze Titelthema "Das! Ist! So! UNGERECHT!" ab 12.8. in ELTERN

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Isabelle Haesler
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