Gruner+Jahr, ELTERN

Das hat das Kind von mir!
Das große Titelthema der aktuellen ELTERN: Temperament, Talent, Aussehen - die neuesten Erkenntnisse darüber, was wir wie vererben

Cover ELTERN 8/2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/17951 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, ELTERN"

Hamburg (ots) - Das gleiche Lachen, die gleichen wilden Locken, die gleiche Fröhlichkeit. Es ist faszinierend, wie manche Kinder ihren Eltern ähneln - aber auch, wie anders sie manchmal sind. Denn bei der Vererbung gibt es viele Regeln und Geheimnisse, berichtet die Zeitschrift ELTERN im Titelthema ihrer aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel), das die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft aufgreift.

Zum Beispiel die Augenfarbe: Beteiligt sind mehrere Gene, von denen bey2 (brown eye) und gey (green eye) als gesichert gelten: bey2 soll die Anlage für braune und blaue Augen, gey für grüne und blaue Augen in sich tragen. Außerdem vererbt sich die dunkle Färbung dominant, also sichtbar, die helle hingegen rezessiv - sie tritt äußerlich nicht in Erscheinung. So kann ein Paar mit braunen Augen ein Kind mit hellen Augen bekommen, wenn beide Eltern ein rezessives helles Gen in sich tragen. Unter www.eltern.de/augenfarbenrechner können Mütter und Väter ermitteln, welche Augenfarbe ihr Kind wahrscheinlich bekommt.

Zum Beispiel die Körpergröße: Tatsächlich beruht sie zu einem Großteil auf Vererbung. So entdeckten US-Wissenschaftler fast 700 Genvarianten, die mit der Körpergröße zusammenhängen - aber auch Lebensstandard, Ernährung und medizinische Versorgung spielen eine Rolle.

Zum Beispiel sportliches Talent: Dieses ist eindeutig vererbt. So wissen Forscher heute, dass extreme Beweglichkeit genetisch bedingt ist, ebenso wie ein hoher Prozentsatz an weißer Muskulatur (das sind Fasern mit kurzfristig hoher Kraftleistung), wie er zum Beispiel bei Sprintern zu finden ist. Der deutsche Molekular-Genetiker Dr. Steffen Just untersuchte auch Profifußballer und kam zu dem Ergebnis: "Die Grundvoraussetzung sind die Gene. Was man aus seinem Talent macht, hängt von jedem selbst ab." Und natürlich von der Förderung. Wer sich von klein auf viel bewegt, hat später auch bessere Voraussetzungen.

Zum Beispiel Sprechfähigkeit: Noch vor einiger Zeit machten Experten vor allem die Umwelt und die Eltern dafür verantwortlich, ob ein Kind früh oder spät redet. Heute weiß man dank einer australischen Studie, dass Sprachtalent vor allem vererbt wird. Die Forscher beobachteten fast 1800 Kinder bis zum Alter von sieben Jahren. Das Ergebnis: Die Bildung der Eltern, Einkommen und Erziehungsstil hatten null (!) Einfluss auf deren Sprachentwicklung.

Viele weitere neue Erkenntnisse zum Thema Vererbung ab 15.7. im ELTERN-Titelthema "Das hat es von mir!"

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Isabelle Haesler
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