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Im Herzen schlau - Wie Kinder babyleicht und Tag für Tag soziale Intelligenz entwickeln

ELTERN Cover 6/2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/17951 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, ELTERN"

Hamburg (ots) - Das Titelthema in der aktuellen ELTERN: Wie Kinder babyleicht und Tag für Tag soziale Intelligenz entwickeln / Ganz instinktiv tun sie alles dafür

Soziale Intelligenz? Klingt sperrig, meint aber etwas sehr Wichtiges: Die wachsende Verbindung von Verstand und Gefühl, die Menschen menschlich macht. Unsere soziale Intelligenz ist nicht angeboren, erlernbar aber auch nicht, berichtet die Zeitschrift ELTERN im Titelthema ihrer Juni-Ausgabe (ab heute im Handel). Sie entsteht einfach - durch drei Schlüsselerfahrungen, die das Kind im Alltag mit den Eltern macht.

1. Ich werde verstanden! Wie toll ist das denn? Einmal schmatzen, und schon fließt die Milch! Wenn Babys merken, dass ihre leisen Signale ankommen, speichert ihr Gehirn ab, dass Kommunikation sich lohnt. Je älter sie werden, desto gezielter machen Babys dann bestimmte Laute, Gesten und Gesichtsausdrücke, um sich mitzuteilen. Ein wichtiger Schritt in Richtung soziale Intelligenz, denn: Nur wer sich selbst verstanden fühlt, kann auch andere verstehen.

2. Wir gehören zusammen! Eigentlich müssen wir nur tun, was wir tun: Rasch reagieren, wenn das Kind weint, versuchen zu verstehen, was es gerade braucht und: da sein, den Zwerg in den Arm nehmen, ihn trösten oder zusammen Späßchen machen. Das nannten unsere Großeltern noch "verwöhnen". Heute wissen wir, dass wir damit den Grundstein legen für eine stabile, sichere Bindung. Kinder, denen Eltern so begegnen, fühlen sich liebenswert, tüchtig, wichtig und wertvoll. Sie können anderen vertrauen und sich auf sie verlassen.

3. Ich kann fühlen, was du fühlst. Was ist los mit dir, Mama? Babys haben feine Antennen. Wenn die Eltern nervös werden, werden sie selber unruhig. Das liegt an speziellen Nervenzellen im menschlichen Gehirn. Experte Dr. Herbert Renz-Polster: "Sogenannte Spiegelneuronen verweben die Gefühle unserer Mitmenschen mit unserem eigenen Empfinden, so dass wir Angst, Schmerz, Freude oder Scham unseres Gegenübers spüren, als würden wir sie selbst erleben." Für Eltern heißt das: Nicht nur sie spüren, was ihr Baby fühlt. Auch das Baby erlebt ihre Gefühle in Echtzeit mit. Und entwickelt so Mitgefühl - das wichtigste Merkmal sozialer Intelligenz.

Das große Titelthema "Im Herzen schlau" mit vielen Experten-Tipps ab 6.5. in ELTERN

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Isabelle Haesler
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