Gruner+Jahr, ELTERN

Umfrage
Mehr Babys - wenn der Staat mehr für Familien tut!

    München (ots) - Kinder machen arm. Das ist einer der Hauptgründe,
weshalb Deutschland zwar zu den reichsten, aber auch zu den
kinderärmsten Ländern der Welt zählt. 28 Prozent der Eltern-Paare
würden noch ein Kind bekommen, wenn die politischen Bedingungen
besser wären! Vor allem Bezieher von Einkommen bis zu 40 000 oder 60
000 Mark machen ihre Entscheidung für ein weiteres Kind von mehr
staatlichen Hilfen abhängig. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift
ELTERN ergeben, an sich 1753 Mütter und Väter beteiligt haben.
    
    Die wichtigsten Forderungen an die Politiker:
    
    * 50 Prozent der Mütter und Väter wollen kostenlose
        Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten und Horten.
    
    * 47 Prozent der Befragten sind für die Einführung
        von 900 Mark Familiengeld in den ersten drei Lebensjahren.
    
    * 42 Prozent wollen 600 Mark Kindergeld für jedes
        Kind bis mindestens zur Volljährigkeit und 300 Mark ab 18
        Jahren.
    
    * 40 Prozent fordern die Herabsetzung des Rentenbeitrages
        um 2 Prozent für jedes Kind.
    
    * 37 Prozent sind für das Recht auf einen Krippenplatz
        für Kinder unter drei Jahren.
    
    * 33 Prozent fordern die volle Absetzbarkeit der
        Kinderbetreuungskosten.
    
    * 33 Prozent wollen die Mehrwertsteuer auf alle
        Produkte für Kinder abgeschafft sehen.
    
    * 26 fordern das Recht auf einen Hortplatz für Kinder von 6 bis 14
        Jahren.
    
    * 24 Prozent wollen, dass das Erziehungsgeld von
        600 Mark auf drei Jahre verlängert wird.
    
    * Und 24 Prozent fordern mehr Ganztags-Tagesstätten.
    
    Je weniger Geld eine Familie hat, desto wichtiger ist ihr die
direkte finanzielle Unterstützung: Für mehr Kindergeld, das
Familiengeld, die Erhöhung oder Verlängerung des Erziehungsgeldes,
einen Zuschlag zum Kindergeld für Geringverdiener oder die Erhöhung
des Sozialhilfesatzes für Kinder sind Eltern mit geringerem Einkommen
bis zu viermal häufiger als Besserverdiener. Gut verdienende Eltern
hingegen bevorzugen steuerliche Erleichterungen oder die Herabsetzung
des Rentenbeitrages.
    

ots Originaltext: ELTERN
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