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Das Kind soll sprechen, nicht das Spielzeug
Mütter und Väter müssen aus dem Kauf der Weihnachtsgeschenke keine Wissenschaft machen - aber diese ELTERN-Tipps sollten sie beachten


München (ots) - Aus dem Aussuchen mancher Geschenke machen wir - gerade zu Weihnachten - eine halbe Doktorarbeit und fragen uns, vom Wust der Informationen überrollt: Was ist beim Spielzeugkauf eigentlich wichtig? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (Heft 12/11, ab heute im Handel) hilft und gibt die Antwort in sechs griffigen Punkten.

Gutes Spielzeug regt die Fantasie an: Denn das beschenkte Kind soll sprechen, Geräusche machen, dazuerfinden - nicht das Spielzeug.

Gutes Spielzeug ist in der Größe angemessen: Kleinkinder bauen besser mit großen Steinen, eine Puppe mit 46 cm ist für ein Zweijähriges unhandlich, Playmobil mit seinen vielen Einzelteilen erst im Kindergartenalter sinnvoll.

Gutes Spielzeug ist sicher: Es verliert keine verschluckbaren Kleinteile, lässt Kinderfinger nicht in Schlaufen einfädeln etc. Achten Sie auf das GS-Zeichen oder TÜV-Prüfungen.

Gutes Spielzeug ist frei von Schadstoffen: Leider geben die Hersteller nicht an, wenn sie mit PVC, Formaldehyd oder Weichmachern arbeiten. Ab 2013 soll eine EU-Richtlinie Inhaltsstoffe in Spielzeug regeln - bis dahin sind Eltern auf Tests und Medienveröffentlichungen angewiesen.

Gutes Spielzeug ist einfach: Zu viele Farben verwirren und lassen Kinder das Wesentliche nicht erkennen. Realistische Tiere lassen eher ein reales Spiel zu als rosa Pferde und grüne Katzen. Und überflüssige Dekorationen lenken vom Spiel ab.

Gutes Spielzeug ist leider meist teuer: Der Preis sollte immer im Verhältnis zur Lebensdauer und zu den Spielmöglichkeiten beurteilt werden. Nicht nur zu Weihnachten sollte gelten: Lieber weniger Spielzeug kaufen - aber dafür besseres.

Pressekontakt:

Andrea Wagner
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People
Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de