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Umfrage
Volkskrankheit Allergie

    Hamburg (ots) - In jeder zweiten deutschen Familie leidet jemand
unter einer Allergie. Das hat eine aktuelle repräsentative Umfrage
des Forsa-Instituts (1000 Befragte) im Auftrag der Initiative "Bleib
gesund, mein Kind!" ergeben, die im Rahmen einer Experten-Tagung am
3. Mai in München veröffentlicht wurde. Träger der Initiative sind
die Stiftung Kindergesundheit, die Zeitschrift Eltern und Pampers.
Danach sagen 30 Prozent aller Deutschen und sogar 40 Prozent der
unter 30-Jährigen, sie würden selbst unter einer Allergie leiden.
Frauen sind davon weit häufiger betroffen als Männer: 36 Prozent der
Frauen aber "nur" 23 Prozent der Männer haben eine Allergie. Die
Umweltverschmutzung ist nach Meinung von 86 Prozent der Befragten ein
möglicher Auslöser von Allergien. Nach Ansicht von 75 Prozent der
Befragten sind Allergien auf eine falsche Ernährung zurückzuführen.
    
    Über das Entstehen von Allergien und Möglichkeiten und Wege der
Behandlung und Linderung würden die Befragten gerne mehr wissen
wollen. Zwei Drittel (66 %) fordern "viel mehr gesundheitliche
Aufklärung zum Thema Allergie". Allergie-Vorbeugung sollte nach
Meinung von 56 Prozent bereits im Babyalter einsetzen.
    
    79 Prozent der Befragten meinen, daß Allergie-Erkrankungen sehr
stark zunehmen. 76 Prozent glauben, Allergien könnten auch psychisch
bedingt sein, und jeder Zweite ist der Meinung, dass die Anfälligkeit
für eine Allergie erblich ist. 39 Prozent sind der Ansicht, dass
"viele Menschen, die meinen, dass sie eine Allergie hätten, in
Wirklichkeit gar keine haben."
    
ots Originaltext: Eltern
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Für Interviews steht der Vorsitzende der Stiftung Kindergesundheit,
Prof. Berthold Koletzko, unter der Telefonnummer 089/51603967 zur
Verfügung.

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