bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Einheitliche Regelungen für die Intensivpflege in Berlin und Brandenburg
bpa schließt erste einheitliche Vereinbarung für ambulante Intensivversorgung ab

Berlin (ots) - Seit wenigen Tagen gibt es in Berlin und Brandenburg erstmals eine einheitliche Vereinbarung zwischen allen Krankenkassen und den in der ambulanten Intensivpflege tätigen privaten Pflegediensten. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) hat damit nach monatelangen Verhandlungen dem Flickwerk hinsichtlich der vertraglichen Anforderungen ein Ende gemacht. "Zuvor fehlten einheitliche Standards, beispielsweise zu Struktur- oder Prozessqualität. Jede Krankenkasse hatte entweder unterschiedliche oder überhaupt keine Vorgaben. Orientiert an den seitens des bpa-Bundesverbandes entwickelten Empfehlungen zur Qualifikation der eingesetzten Pflegefachkräfte wurden nun einheitliche Normen vereinbart", erklärt der Berliner bpa-Landesvorsitzende Dietrich Lange.

Der bpa hat mit den Krankenkassen für die bei ihm organisierten ambulanten Pflegedienste neben neuen Vergütungssätzen auch gleiche inhaltliche Anforderungen an die Erbringung von Leistungen in der ambulanten Intensivversorgung vereinbart. "Wir haben gemeinsam mit den Kassen einen Anforderungsrahmen in der Intensivpflege vertraglich geregelt, der ein umfassendes und hohes Qualitätsniveau der Versorgung sichert. So werden die Dienste unter anderem eine auf die ambulante Intensivpflege spezialisierte Fachbereichsleitung einsetzen", erläutert die Leiterin der Berliner bpa-Landesgeschäftsstelle, Anja Hoffmann, die die Verhandlungen begleitet hat. Auch alle eingesetzten Pflegefachkräfte müssen zusätzlich qualifiziert sein und über Erfahrung in der Beatmungs- und Intensivversorgung verfügen.

Der bpa hofft nun, dass diese standardisierte Vereinbarung mit allen Kassen Vorbild für die Entwicklung von Leistungs- und Qualitätsstandards in der Intensivpflege ist.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast 350 in Berlin) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 275.000 Arbeitsplätze und circa 21.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Anja Hoffmann, Landesbeauftragte Berlin (030) 33 84 
752 50
Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: