bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Prominente Unterstützung für weniger Dokumentation in der Pflege
Ehemalige Sozialministerin Stewens übernimmt Leitung des Begleitgremiums zum Entbürokratisierungsprojekt

München (ots) - "Die ehemalige Sozialministerin Christa Stewens wird mit ihrer Erfahrung die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation entscheidend unterstützen und noch mehr Einrichtungen zu einer Teilnahme am Projekt motivieren." Davon ist der bayerische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Kai A. Kasri überzeugt. Der Landespflegeausschuss hatte sich auf Vorschlag von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml jetzt einstimmig dafür ausgesprochen, Frau Stewens den Vorsitz des Leitungsgremiums zu übertragen.

Das Gremium wird zukünftig die Vereinfachung der Dokumentationsanforderungen in der stationären und ambulanten Pflege koordinieren, mit der die Pflege erheblich entlastet wird. Dazu haben Experten im Auftrag der Bundesregierung ein neues Dokumentationssystem entwickelt, das mit deutlich weniger Aufwand alle rechtlichen und fachlichen Anforderungen erfüllt.

"Als ehemalige bayerische Sozialministerin kennt Christa Stewens die Bedingungen gut und weiß um die Notwendigkeit der Entbürokratisierung in der Pflege", erklärt der bpa-Landesvorsitzende Kasri, der die Mitarbeit der Ex-Ministerin für sehr wertvoll hält. Der bpa selbst unterstützt das Projekt mit mehreren eigens ausgebildeten Mentoren, die die Pflegeheime und ambulanten Dienste bei der Einführung der vereinfachten Dokumentation begleiten.

"Mit der Anfrage bei Frau Stewens hat das von Staatsministerin Huml geleitete Gesundheits- und Pflegeministerium dem Entbürokratisierungsprojekt einen großen Dienst erwiesen", erklärt der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in München Joachim Görtz. Die Vorarbeit des bpa zeige ihrerseits bereits Wirkung: "Sehr viele unserer Mitgliedseinrichtungen wollen sich an dem Projekt beteiligen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit von unnützen Dokumentationspflichten befreien."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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Tel.: 089 - 8 90 44 83 20, www.bpa.de

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