bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

bpa engagiert sich für vereinfachte Pflegedokumentation
Am 29. Mai in Erfurt: Staatssekretär Laumann stellt Konzept vor

Erfurt (ots) - Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, stellt am 29. Mai, ab 16.30 Uhr im Erfurter DASDIE, das Konzept der vereinfachten Pflegedokumentation vor. Als mitgliederstärkster Verband im Bereich Pflege erwartet der bpa einen Motivationsschub bei den ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen in Thüringen. Der bpa hat in Thüringen bereits zehn Multiplikatoren ausgebildet, die den privaten Einrichtungen in Thüringen beratend zur Seite stehen. Eine vereinfachte Pflegedokumentation erhöht die Attraktivität des Berufs für Fachkräfte, da sie sich noch stärker den eigentlichen Aufgaben widmen können.

Laumann und die bpa-Landesgruppe Thüringen sind sich einig, dass sich die überbordende Bürokratie in der Pflegedokumentation in den vergangenen Jahren zum Motivationskiller entwickelt hat. Die Landesvorsitzende des bpa Margit Benkenstein weiß, was die Fachkräfte wollen: "Niemand ist in die Pflege gegangen, um Aktenberge zu produzieren, sondern Pflegebedürftige gut zu versorgen und zu betreuen. Das neue Modell setzt hierfür das richtige Signal, sich voll auf Pflegebedürftige zu konzentrieren und die Dokumentation auf das Nötigste zu beschränken."

Das Modell der vereinfachten Pflegedokumentation wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit den Praktikern des bpa und der Wohlfahrt entwickelt und soll jetzt Schritt für Schritt bundesweit umgesetzt werden. In den Thüringer Einrichtungen des bpa startet die Entbürokratisierung bereits im Juni, mit den speziell ausgebildeten Multiplikatoren.

Eine vereinfachte Dokumentation ist laut Benkenstein eine wichtige Maßnahme, um den Beruf attraktiver zu machen: "Neben Ausbildung, Umschulung und dem Anwerben ausländischer Fachkräfte werden wir in Verhandlungen mit den Pflegekassen zudem weiter für eine angemessene Vergütung kämpfen. Nur so können Thüringer Pflegeinrichtungen im Wettbewerb um Fachkräfte mit den west-deutschen Bundesländern bestehen."

Der Besuch Laumanns im Erfurter DASDIE ist Teil einer Informationstour durch 15 deutsche Städte. Weitere Informationen zur vereinfachten Pflegedokumentation unter www.ein-step.de

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast 200 in Thüringen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und ca. 20.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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