bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Brandenburg: Wachsendes Interesse an Wohngemeinschaften Pflegebedürftiger
bpa und Aufsichtsbehörde informieren Pflegeträger und Unternehmen

Brandenburg (ots) - Die zunehmende Betreuung von Seniorinnen und Senioren in Wohngemeinschaften ist eine Herausforderung für Träger und Aufsichtsbehörden. Das zeigte eine Informationsveranstaltung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und der Aufsicht für unterstützende Wohnformen des Landes Brandenburg (AuW) am 31. März 2015 in Potsdam. Nachdem die letzte Pflegereform die Einrichtung ambulant betreuter WGs erleichtert hat, ist derzeit landesweit eine große Nachfrage nach dieser Betreuungsform zu erleben.

Sind dort allerdings schwer pflegebedürftige Bewohner oder sogar Intensivpflegepatienten zu versorgen, müssen die Wohngemeinschaften hohe Qualitätsstandards erfüllen und sich intensiv mit den Aufsichtsbehörden abstimmen. "Unsere Mitgliedsunternehmen wollen neue und zeitgemäße Wohnformen schaffen, brauchen dafür aber Sicherheit in rechtlichen und personellen Fragen", erklärt die bpa-Landesvorsitzende Ellen Fährmann. Deshalb sei der direkte Austausch mit den Fachleuten der Aufsichtsbehörde so wichtig.

Mit der Veranstaltung unterstützt der bpa deshalb das konstruktive Miteinander von privaten Betreibern und Aufsichtsbehörden. "Insbesondere außerklinische Intensivpflege-Wohngruppen werden detailliert geprüft, das ist Aufgabe der Behörde. Unsere Mitgliedsunternehmen brauchen dabei verlässliche Vorgaben und einen guten Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Prüfern", sagt bpa-Vorstandsmitglied Gunther Weiz, der selbst ein Unternehmen für ambulante Intensivversorgung betreibt.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 250 in Brandenburg) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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Für Rückfragen: Sabrina Weiss, Landesreferentin Brandenburg, Tel.
030/338 47 52 50, www.bpa.de

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