bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Mehr Zeit für die Pflege - weniger Dokumentation
bpa koordiniert Entlastung der privaten und kommunalen Pflegeeinrichtungen und Dienste in Baden-Württemberg

Stuttgart (ots) - In rund 660 Pflegeheimen und Pflegediensten in ganz Baden-Württemberg soll in den nächsten zwei Jahren die Dokumentation vereinfacht werden. Das ist das Ziel eines bundesweiten Entbürokratisierungsprojektes der Bundesregierung, bei dem ein Expertengremium ein neues, vereinfachtes Dokumentationssystem entwickelt und unter Beteiligung auch von bpa-Pflegeheimen und -Pflegediensten in der Praxis erprobt hat. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) hat bereits Strukturen zur Information der privaten und kommunalen Pflegeheime und Pflegedienste aufgebaut und beginnt Mitte April mit der Schulung von Multiplikatoren.

Diese Pflegeexperten geben ihr Wissen dann an Pflegeträger und Unternehmen im gesamten Bundesland weiter und stehen als Ansprechpartner bei der Einführung des neuen Dokumentationssystems zur Verfügung. Künftig sind deutlich weniger Formulare nötig, weil unter anderem auf das Abzeichnen jeder einzelnen Leistung verzichtet werden darf. Ziel ist es, nur noch Besonderheiten zu vermerken.

"Pro Tag erleben wir damit eine deutliche Zeitersparnis", berichtet bpa-Landesvorstandsmitglied Michael Wipp, der auch an der Erprobung der neuen Dokumentation beteiligt war. "Diese Zeit kommt dann den Pflegebedürftigen zugute." Wipp betont auch das große Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Befreiung von unnötigen Dokumentationspflichten: "Wir hören immer wieder von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie mehr Zeit für die eigentliche Pflege haben wollen und dass die Bürokratie längst überhand genommen hat. Dieses Projekt birgt die Chance, die Dokumentation auf das zu beschränken, was wirklich gebraucht wird", erläutert bpa-Landesvorstandsmitglied Michael Wipp.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast 1.000 in Baden-Württemberg) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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