bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Pflegebeauftragter stellt Studie vor - und gibt Verantwortung ab
Laumann-Untersuchung zu Gehaltsunterschieden in der Pflege

Berlin (ots) - Die vom Pflegebevollmächtigten Karl-Josef Laumann am 27. Januar 2015 vorgestellte Studie zeigt, dass auch in der Altenpflege Gehälter gezahlt werden, die den Vergleich mit vielen anderen Ausbildungsberufen bestehen. Es werden aber auch erhebliche Gehaltsunterschiede zwischen Beschäftigten in der Altenpflege und denen in Krankenhäusern deutlich.

Dazu Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa): "Der angenommene Gehaltsunterschied der Beschäftigten in der Altenpflege von 18 bis 20 Prozent zu denjenigen in den Krankenhäusern ist heute und in Zukunft nicht zu begründen. Wenn hier eine Angleichung gewünscht ist, müssen sich insbesondere die Kostenträger erklären. Um den Gehaltsunterschied aufzuholen, werden höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung benötigt. Zudem wird eine deutlich höhere Belastung der Sozialhilfeträger unausweichlich sein. Ganz besondere Überzeugungsarbeit wird aber notwendig sein bei den pflegebedürftigen Menschen und ihren zahlungspflichtigen Angehörigen. Ihnen muss seitens der Politik klar gesagt werden, dass sie die Hauptlast tragen müssen, wenn eine deutliche Aufwertung der Altenpflege erreicht werden soll. Zudem muss die Politik sich klar von der im 1. Pflegestärkungsgesetz verankerten Billigpflege aus Osteuropa und den aktuell eingeführten, nach Landesrecht anerkannten Leistungserbringern ohne Pflegemindestlohn distanzieren."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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