bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

In Bayern entstehen 3.000 neue Arbeitsplätze in den Pflegeeinrichtungen
Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen haben gute Perspektiven am Arbeitsmarkt

München (ots) - Die Reform der Pflegeversicherung bringt in Bayern berufliche Chancen für all diejenigen, die an der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen interessiert sind. Zusätzliche Betreuungskräfte in Pflegeheimen und Einrichtungen der Tagespflege werden künftig dort zu einer umfangreicheren Versorgung beitragen. Dadurch sind zum Jahresanfang 2015 allein in Bayern 3.000 Stellen für Betreuungskräfte neu zu besetzen. Deren Tätigkeit dient der Beschäftigung, Anleitung und Betreuung der Heimbewohner und der Gäste der Tagespflege.

Wer Interesse an einer Tätigkeit als Betreuungskraft hat, kann auch ohne spezielle Vorkenntnisse kurzfristig an entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen teilnehmen, informiert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der einen Großteil der privaten Pflegeeinrichtungen und Dienste in Bayern vertritt. Der Verband begrüßt ausdrücklich das zusätzliche Personal in der Pflege.

"Durch die Änderungen im Gesetz ist es nun möglich, dass Pflegebedürftige eine bessere und umfassendere Betreuung im Alltag erhalten", erklärt Kai A. Kasri, Landesvorsitzender des bpa Bayern. Damit ergeben sich Chancen für interessierte Menschen, die zum Beispiel nach einer Familienphase eine neue Tätigkeit aufnehmen möchten. Damit die Umsetzung funktioniere, sei es enorm wichtig, dass Anträge für die neuen Stellen rechtzeitig durch die Kostenträger bearbeitet würden, mahnt Kasri zudem an. "Es soll nicht wieder vorkommen, dass der bayerische Landtag bei den Kostenträgern wieder auf die Erfüllung von Bundesgesetzen drängen muss, wie es bei der Einführung der Betreuungskräfte im Jahr 2008 der Fall war", fügt Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, hinzu.

"Die Arbeit ist ideal für jeden, der sich gern sozial engagieren möchte", verdeutlicht Kasri. Bei der Betreuung übernehmen diese Personen beispielsweise die Begleitung beim gemeinsamen Handwerken, Kochen, Vorlesen, oder sie unternehmen mit den Bewohnern Ausflüge. Die erforderlichen Kenntnisse können in einem Orientierungspraktikum und in Seminaren erworben werden. Grundvoraussetzungen sind Freude und Empathie im Umgang mit Menschen.

bpa: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon 1000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

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Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle
Bayern, Telefon: 089/890448320

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