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Neues Schizophrenie-Mittel könnte Pflegekosten halbieren und Patienten entlasten
Neue Daten bieten kostengünstige Behandlung

Madrid (ots-PRNewswire) - Eine neue Untersuchung, die an 1901 Patienten und 61 Zentren in 9 Ländern neue Schizophrenie-Mittel auf Kosteneffektivität auswertet, zeigt, dass die Behandlung mit Risperdal (Risperidon) ohne Unterschied der klinischen Resultate um 50% kostengünstiger ist als Olanzapin (1). Die Ergebnisse beweisen die klinische Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Risperdal - entlastend für Patienten, Familien und Institutionen in der Gesundheitsfürsorge, die kostengünstige Behandlungen für eine häufige und schwere Geisteskrankheit suchen. Martin Knapp, Professor für Sozialpolitik an der London School of Economics, erläuterte: "Der Hauptkostenanteil der Schizophrenie-Therapie entfällt auf die stationäre Behandlung; Medikamente machen weniger als 5% der direkten medizinischen Kosten aus. Wir wissen bereits, dass neue Mittel besser wirken und weniger Nebeneffekte habe als ältere, was bedeutet, dass die Patienten die Therapie häufiger fortführen und nicht mehrfach eingewiesen werden müssen. Die Behandlung mit einem dieser neuen Mittel, Risperdal, reduziert im Vergleich zu einem älteren Medikament wie Haloperidol das Rückfallrisiko um bis zu 30% (2)." Untersuchungen, die die neuen Schizophrenie-Mittel hinsichtlich ihrer Kosteneffektivität vergleichen, sind wesentlich für Verschreibungsentscheidungen heutzutage. "Die neuen Daten aus der RODOS-Studie (1) beantworten vor langer Zeit gestellte Fragen nach den Kosten und der Wirksamkeit dieser neuen Behandlungen und bieten Ärzten und Versorgern die Informationen, die sie brauchen, um kosteneffektive Verschreibungen gegen Schizophrenie zu gewährleisten", so Siegfried Kasper, M.D., Professor und Vorsitzender am Fachbereich Allgemeine Psychiatrie der Universität Wien. Das Ziel der RODOS-Studie (Risperidone Olanzapine Drug Outcomes) (Schizophreniestudie der Janssen Research Foundation) war ein Vergleich von zwei neueren Schizophrenie-Mitteln, Risperdal und Olanzapin, in einem realistischen klinischen Umfeld. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die täglichen Kosten für Olanzapin 50% höher waren als für Risperdal, und zwar gleichmäßig in allen Ländern und Behandlungszentren (die Behandlungskosten pro Patient und Tag betrugen durchschnittlich 6,50 US-$ für Olanzipin gegenüber 3,70 US-$ für Risperdal). Auch die Kosten des gesamten Medikamenteneinsatzes für stationäre Patienten waren verschieden und in der Olanzapin-Gruppe erheblich höher als in der Risperdal-Gruppe. Risperdalbehandelte Patienten wurden zudem früher entlassen als mit Olanzapin behandelte. Dieses Ergebnis ergab sich aus der kürzeren Verweildauer von Risperdal-Patienten in der Klinik als von Olanzapin-Patienten (durchschnittlich 43,6 Tage gegenüber 47,4 Tagen). "Diese Ergebnisse sind eine gute Nachricht, da eine bessere Schizophrenie-Behandlung die Last der Erkrankung für die Patienten und ihre Familien - ebenso wie für die Gesundheitsetats und die Gesellschaft insgesamt - vermindert. Dies hat Auswirkungen auf die Verschreibung von Medikamenten durch Psychiater und Primärpflege-Spezialisten weltweit," so Prof. Kasper. Die Schizophrenie ist eine der häufigsten und potenziell am längsten wirkenden schweren Geisteskrankheiten. Ihre Behandlung ist von allen phsychiatrischen Krankheiten die teuerste (3) und belastet die Gesellschaft erheblich. In den USA entfallen etwa 2,5% der jährlichen Gesundheitsausgaben auf die Schizophrenie-Behandlung - gegenüber 2% in Frankreich und den Niederlanden und 1,6% in Großbritannien. Die Mediziner wollen bestmögliche Resultate für ihre Patienten, aber unter den zunehmenden Kostenzwängen im Gesundheitswesen müssen Ärzte ihre Verschreibungen rechtfertigen. Nach dem ersten Schizophrenie-Anfall erleiden mehr als 81% der Patienten innerhalb von fünf Jahren mindestens einen Rückfall (4). Ohne eine wirksame Therapie zur Verminderung der Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls und der dann nötigen Klinikeinweisung können die Kosten einer suboptimalen Behandlung erheblich sein. "Eine unzureichende Behandlung der Schizophrenie verstärkt die enorme Belastung für Patienten und ihre Familien. Wir kennen die tiefgreifenden positiven Auswirkungen, die neue antipsychotische Mittel auf das Leben der Patienten haben können. Wir sollten auf eine allgemeine Übernahme der neuen Therapien - einschl. der neuen 'atypischen' Antipsychotika - hin arbeiten, deren Nutzen hinsichtlich der Kosten und Ergebnisse erwiesen ist", so Gary Hogman von der National Schizophrenia Fellowship, Großbritannien. Janssen Pharmaceutica hat ihren Hauptsitz in Beerse, Belgien. Risperdal wird weltweit von Janssen-Cilag und in der EU (außer Italien, Spanien und Finnland, wo die Vermarktung nur durch Janssen-Cilag erfolgt), Norwegen, der Schweiz, Brasilien und Argentinien in einer Partnerschaft mit NV Organon vertrieben. Janssen Pharmaceutica gehört seit 1961 zur Firmengruppe Johnson & Johnson, dem weltweit größten Hersteller von Gesundheitspflegeprodukten für den pharmazeutischen, professionellen und den Verbrauchermarkt. Literatur: (1) "Risperidone and Olanzapine Drug Outcomes Study in Schizophrenia". Kongress "Risperdal: From Experience to Confidence", 27.4. 2000, Madrid, Spain. (2) Csernansky, J., u.a., "Risperidone vs. haloperidol for prevention of schizophrenia and schizoaffective disorders: A long term double-blind comparison". 11th World Congress of Psychiatry, 6.-11. August, Hamburg, Deutschland. (3) Harris, EC. Barraclough, B., "Excess mortality of mental disorder". British Journal of Psychiatry 1998, 173, 11-53. (4) Robinson D. u.a., "Predictors of relapse following response from a first episode of schizophrenia or schizo-affective disorder". Arch.Gen.Psychiatry 1999; 56: 241-247. Rückfragen bitte an: In Madrid Melissa Katz: Mobil +32 7596 5263 Ketchum Anna Korving: Mobil +44 410 420 523 Roseann Ward: Mobil +44 778 099 0848 In London Ketchum Tamsin Page: + 44 (0) 20 7465 7688 Original-Content von: Janssen Pharmaceutica, übermittelt durch news aktuell

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