Messe Düsseldorf

Künstlerische Weltneuheit zur K-Messe
Matthias Hintz formt aus CD-Scheiben monumentale Skulpturen (mit Bild)

Die Datenskulptur MG 14, so nennt Bildhauer Matthias Hintz seine Figur, steht zur K-Messe im Foyer des Maritim Hotels Düsseldorf. Sie erinnert an eine Heuschrecke, die sich als Mensch getarnt, selbst auf einen hohen zerbrechlichen Thron gesetzt hat. Während der UNESCO-Gala wird sie auf ein internationales Publikum herabblicken. Foto: Ulrich ...

Düsseldorf (ots) - Während der weltgrößten Kunststoffmesse (27.10.-03.11.2010) findet dieses Jahr in Düsseldorf zeitgleich eine ungewöhnliche Kunstausstellung statt. Hierfür hat der Bildhauer Matthias Hintz Zehntausende CDs zu faszinierenden Plastiken geformt und mit dieser konsequenten bildhauerischen Verarbeitung eine Weltneuheit in der Skulpturkunst geschaffen. Unterstützt durch die Messeleitung, die Landeshauptstadt und das Land NRW wird damit erstmals in der Geschichte der K-Messe auch die Verbindung "Kunststadt Düsseldorf und Kunststoffmesse" sichtbar.

Dass Kunststoff neben seiner ökonomischen Bedeutung seinen Platz mitten im Leben unserer Gesellschaft und auch in der Kunst und Kultur eingenommen hat, das machen die neuartigen Datenskulpturen des Bildhauers Matthias Hintz (50) während der diesjährigen K-Messe erfahrbar.

Eindrucksvoll belegen sie an markanten Punkten in Düsseldorf die Verbindung zwischen Kunststoff als Wirtschaftsgut und Kunststoff als "Kunst-Stoff". Auf der Spur seines Leitmotivs "Der Mensch in den Dingen" hat sich der Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie und Meisterschüler von Günther Uecker zunächst langjährig mit klassischen Materialien Stein, Holz und Eisen auseinandergesetzt. Dann entdeckte Matthias Hintz schließlich CD-Datenträger - sie bestehen aus dem Kunststoff Makrolon - als Arbeitsmaterial und seinen Hauptwerkstoff. Seither hat Hintz unzählige CDs durch Hitzeverformung zu einer Vielzahl von Skulpturen verarbeitet, darunter kleine zierliche und monumentale, koloss-artige Gebilde bis sechs Meter Höhe. Hintz nennt seine Figuren "analog-digitale Datenskulpturen". "So wie die reflektierende Schicht einer CD als Datenträger Voraussetzung dafür ist, aus ihr eine digitale Information auszulesen, hat diese Schicht nun in der figuralen Formensprache der Kunst die unmittelbare analoge Funktion zurückgewonnen, meinen Skulpturen eine Haut und ein Lichtspiel zu geben." Seine Datenskulpturen sind zur K-Messe mit Unterstützung der jeweiligen Gastgeber an folgenden Orten in Düsseldorf zu sehen: Stilwerk, Maritim Hotel, InterContinental, Messestand NRW, VIP-Lounge Messe Düsseldorf. Förderer: Bayer MaterialScience AG, Leverkusen, Steinel GmbH, Herzebrock-Clarholz, Zweibrüder Optoelectronics GmbH, Solingen.

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Ulrich Rudat
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