Control Risks Deutschland GmbH

Control Risks stuft mehr Länder als "extrem risikoreich" ein

Berlin (ots) - Die Risiko-Management Unternehmensberatung Control Risks Deutschland (CRD) hat ihre jährliche Studie RiskMap 2001 veröffentlicht. Darin analysiert CRD die politischen, sicherheitsrelevanten und reputationalen Risiken, die der internationalen Wirtschaft im kommenden Jahr drohen. 1997 führte Control Risks erstmals eine 5-Punkt-Ratingskala zur Bewertung politischer und sicherheitsrelevanter Risiken ein (insignifikant, niedrig, mittel, hoch, extrem). Seitdem hat sich die Zahl der Länder, die ganz oder teilweise als "extrem risikoreich" bewertet werden, von 5 auf 12 erhöht, die Zahl der Länder mit "hohen" Risiken von 39 auf 47. Dieser Anstieg - der in RiskMap 2001 detailliert erklärt wird - geht auf das Konto der folgenden Länder oder Regionen, deren Risikolage von CRD als "extrem" bewertet wird: Afghanistan, Burundi, Tschad, Kongo (Brazaville und DRC), Eritrea, Äthiopien, Liberia, Russland (Tschetschenien), Sierra Leone, Somalia, Sri Lanka (Norden und Nordosten) sowie der Sudan. Prognosen für 2001 Europa und die FSU In Europa und der ehemaligen Sowjetunion werden neue Risiken in den Vordergrund rücken: Cybercrime und physische Angriffe von Direct Action Gruppen. In Osteuropa nimmt die Bedrohung durch klassische Gangsterbanden zwar ab; gleichzeitig werden kriminelle Strukturen in ihren Methoden immer raffinierter und engagieren sich in den Bereichen Wirtschaftsbetrug, Cyber-Diebstahl und Geldwäsche. Direct Action wird besonders in Westeuropa zunehmen, wo gleichzeitig Terrorismus in Ländern wie Griechenland und Spanien eine permanente Bedrohung bleibt. Südliches Afrika Obwohl es einige der risikoreichsten Regionen der Welt umfasst, sind die Aussichten für das Afrika südlich der Sahara insgesamt vielversprechend. Schrittweise politische und wirtschaftliche Reformen sind trotz phasenweiser politischer Instabilität und aufflammender Konflikte wahrscheinlich. CRD bewertet die Lage in folgenden Regionen kritisch: Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kenia, Zimbabwe, Guinea-Conakry und Äquatorial-Guinea. Die Amerikas Die Lage in Süd- und Zentralamerika gewinnt zusehends an Stabilität. Länder wie Argentinien, Brasilien und Mexiko bleiben bei ihrem strengen finanz-politischen Kurs und ziehen den Großteil ausländischer Investitionen nach Lateinamerika an. Negativ verbucht CRD dabei, dass Brasilien und Mexiko ernstzunehmende Probleme mit Verbrechen bekommen werden und einige der kleineren Länder, besonders in der Andenregion, möglicherweise Perioden politischer Instabilität erleiden werden. Beides könnte das Vertrauen ausländischer Investoren in die Region unterminieren. Asien und der Pazifik Ausländische Investoren in dieser Region sehen sich mit einer Gemengelage aus dauerhaften Problemen und neue Unwägbarkeiten konfrontiert. CRD bewertet vor allem die Lage in Pakistan, Indonesien und den Philippinen als kritisch. Weitere Unruhen sind auf den Fidschi- und Salomon-Inseln wahrscheinlich. Die grundsätzliche politische Stabilität Indiens und Chinas bleibt davon unberührt. Naher Osten und Nordafrika Der Nahe Osten und Nordafrika werden fortlaufende politische Stabilität und moderates wirtschaftliches Wachstum erleben. Im Iran wird der Machtkampf zwischen Reformern und Konservativen eine Chance für ausländische Investoren eröffnen. In der Türkei könnte eine zunehmend nationalistische politische Atmosphäre die Risiken für ausländische Unternehmen erhöhen. RiskMap 2001 ist bei Control Risks Deutschland zum Preis von EUR 240 erhältlich. ots Originaltext: Control Risks Deutschland Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Control Risks Deutschland Robin S. Socha M.A. An den Treptowers 1 12435 Berlin Tel.: +49 (30) 533288-0 Fax: +49 (30) 533288-99 presseinfo@control-risks.de http://control-risks.de/ Original-Content von: Control Risks Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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