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Schily beim medienforum.nrw
Bundesinnenminister spricht über die Konsequenzen von Erfurt

    Köln (ots) - Europas führender Medienleitkongress, das
medienforum.nrw (19. bis 21. Juni 2002), greift zeitnah aktuelle
Entwicklungen und ihren Einfluss auf die Medien auf. Ein zentrales
Thema werden dabei in diesem Jahr die tragischen Ereignisse von
Erfurt sein. Bundesinnenminister Otto Schily nimmt sich beim
medienforum.nrw in Köln der Debatte um gewaltverherrlichende Filme,
Videos und Computerspiele an. In einem Diskussionsforum spricht er
mit Experten und Entscheidern aus Medien und Kommunikation über die
Folgen für die Branche.
    
    Gewalt in den Medien ist ein Thema, das seit Jahren kontrovers
diskutiert wird. Der Amoklauf vom 26. April diesen Jahres an einer
Erfurter Schule hat den emotionalen Diskurs um die Verherrlichung und
Verharmlosung von Gewalt in Filmen, Videos und Computerspielen neu
entfacht. Mediale Gewalt gehört inzwischen zum Alltag vieler Kinder
und Jugendlicher. Es stellt sich die Frage nach der Verantwortung der
Medien für die steigende Gewaltbereitschaft und nach Konsequenzen zum
Schutz der Jugend. Otto Schily, Bundesminister des Inneren, greift im
Rahmen einer Diskussionsrunde auf dem medienforum.nrw am 19. Juni
2002 um 16.15 Uhr das brisante Thema auf. Schily, selbst
Rechtsanwalt, forderte nach den Ereignissen von Erfurt das
ausdrückliche Verbot von gewaltverherrlichenden Filmen, Videos und
Computerspielen und die Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland.
In der Sonderveranstaltung "Achtung und Ächtung von Gewalt -
Positionen nach der Bluttat von Erfurt" spricht er mit Fachleuten
über die Behandlung der Gewalt in der Medien- und
Kommunikationsbranche. Zu den Gesprächspartnern des
Bundesinnenministers auf dem medienforum.nrw zählen unter anderem
Prof. Dr. Miriam Meckel, Staatssekretärin und Regierungssprecherin
des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Jeffrey Cole, University of
California, Los Angeles, und Prof. Jo Groebel, Generaldirektor des
Europäischen Medieninstituts, Düsseldorf/Paris. Moderiert wird die
Veranstaltung von dem freien Journalisten Hans Hoff. Politiker,
Journalisten, Medienexperten und -macher treffen sich auf dem Forum,
um neue Wege des Umgangs mit der Problematik zu finden. Damit nimmt
sich der Medienleitkongress neben der Kirch-Krise und der anhaltenden
Globalisierung in der Medien- und Kommunikations-branche erneut eines
hochaktuellen Themas an.
    
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