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Medien weltweit im Umbruch
medienforum.nrw diskutiert internationale Entwicklungen

    Köln (ots) - Das 14. medienforum.nrw (19. bis 21. Juni 2002) steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Internationalität. Die von Kirch-Krise und anhaltendem Globalisierungstrend geprägten aktuellen Ereignisse in der deutschen Medien- und Kommunikationswelt spiegeln sich auch auf internationaler Ebene wieder. Zusammen mit dem Kooperationspartner Großbritannien greift Europas führender Medienleitkongress die aktuelle Situation der Medienlandschaft auf. Unter dem Motto "Face the Future of Communication" analysieren und diskutieren internationale Fachleute in der Rheinmetropole Köln die derzeitige Problematik sowie zukünftige Perspektiven der weltweiten Medien- und Kommunikationswelt.          Die deutsche Medienbranche steht Kopf, die Pleite des Kirch-Imperiums zieht weite Kreise. Das damit verbundene Aus für einzelne Sender erschüttert den bisher scheinbar krisenfesten Fernsehmarkt Deutschland. Schon sind Fragen nach einer verstärkten ausländischen Beteiligung am deutschen Medien-Markt laut. So liebäugeln allen voran der amerikanische TV-Tycoon Murdoch News Corporation und Italiens Medien-Mogul Silvio Berlusconi mit einer Übernahme der ProSiebenSat.1 AG. Auch der US-Konzern Liberty Media hat Interesse an Kirch Media bekundet. Der vom Bundeskartellamt untersagte Einstieg von Liberty Media ins Breitband-Kabelnetz der Deutschen Telekom bedeutet den Verlust mehrerer Millionen Euro für den verschuldeten Telekom-Konzern.          Auch das Partnerland des medienforum.nrw, Großbritannien, hat sich auf Veränderungen des nationalen Medien- und Kommunikationsmarktes eingestellt. Mit der Kirch-Krise in Deutschland vergleichbar, ist es im Vereinigten Königreich ITV, größter Digital-TV-Sender Großbritanniens, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Gleichzeitig stehen die Briten vor der größten Öffnung ihres Medienmarktes.

    Einschneidende Umbrüche, die nicht auf Deutschland oder
Großbritannien beschränkt sind, sondern sich weltweit durch die
verschiedenen Medienlandschaften ziehen. Französische Pay-TV- und
Kabelbetreiber beispielsweise verzeichnen immense Verluste. Und in
den USA verliert das Medienkonglomerat AOL Time Warner aufgrund
niedrigen Werbeaufkommens stetig an Wert. Die internationale Branche
steht vor einer kompletten Umstrukturierung, neue Ideen und
Umsetzungen sind gefragt.
    
    Das medienforum.nrw greift die Aktualität auf und präsentiert
namhafte internationale Referenten: Chris Smith, früherer britischer
Minister für Kultur, Medien und Sport und heutiger Chefberater bei
Disney TV wird mit deutschen Gesprächspartnern diskutieren zum Thema
"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Politik". Peter Preston, früher
Chefredakteur des Guardian ist bei Round-Table-Diskussionen dabei.
Lindsay Charlton, Geschäftsführer von Meridian TV, wird sich zur
Rentabilität des Regionalfernsehens äußern in der Diskussionsrunde zu
"Ballungsraum TV". John Simpson, Redakteur im Ressort Außenpolitik
des BBC, hält einen Vortrag über Kriegsberichterstattung, während
John Pidgeon in seiner Funktion als Unterhaltungschef des BBC Radio
in zwei Diskussionsforen zur Programmproduktion mitwirken und  zum
Thema `Gestaltung und Produktion von Radiocomedy´ Stellung beziehen
wird. Mit der Frage der Senderechten im Sport befasst sich Dermont
Nolan, Media-Analyst bei Telecommunications Broadcasting Services in
London. Ray Snoody, Medienredakteur der Times beschäftigt sich mit
der Medienpolitik Europas.
    
    Ein Highlight im Programm: Im Panel `Politik und Medien´
diskutiert Peter Mandelson, ehemaliger Nordirlandminister
Großbritanniens über die wechselseitige Beziehung zwischen Politik
und Medien. Mandelson wird innerhalb dieses Themenbausteins einen
Vortrag mit dem Titel "Der Einfluß oder die Möglichkeiten von
Beratern der Regierungschefs" halten.
    
    
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