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Bilanz des 13. medienforum NRW

    Köln (ots) - Das 13. medienforum NRW hat mit einer gestrafften und deutlicher konturierten Programmstruktur großen Zuspruch beim Fachpublikum gefunden. Im Jahr eins nach dem Einbruch am Neuen Markt suchten 6.500 Teilnehmer in den verschiedenen Kongressforen und Specials nach Antworten zu den Perspektiven der Medienbranche. Rund 8.000 Besucher bevölkerten die Stände und Diskussionsrunden von Generation M, dem Qualifizierungsforum Medien und Kommunikation, dazu kamen noch mehrere tausend Gäste bei den Abendempfängen und den Vorführungen der Cologne Conference.          Medien-Staatssekretärin Prof. Dr. Miriam Meckel zog denn auch ein positives Fazit für die Veranstalter: "Mit der Neuausrichtung des medienforum NRW sind wir auf einem guten Weg. Die Veranstaltungen waren durchweg sehr gut besucht, die Diskussionen intensiv und vor allem informativ. Nach der übertriebenen Euphorie im Zuge des dot-com-Booms sind jetzt zwar einige Luftblasen zerplatzt, aber zu Pessimismus besteht kein Anlass - das hat die gute und intensive Diskussion in allen Veranstaltungen gezeigt. Es gilt jetzt, die realistischen Chancen auf dem Weg in die digitale Zukunft zu nutzen." Im Verlauf des medienforum NRW bestätigte sich so in vielen Diskussionen die Einschätzung, die LfR-Direktor Dr. Norbert Schneider schon zur Eröffnung geliefert hatte: "Wir sind aufgebrochen und noch nicht angekommen. Wir stehen mitten auf der Brücke. Wir sind im Übergang. Wir erwarten von diesem Medienforum Neues aus der Zwischenzeit."          Auf der mecon(2001) diskutierten und präsentierten internationale Referenten aktuelle Businessmodelle, strategische Entwicklungen und kreative Trends der digitalen Medien. Programm-Highlights wie z.B. "Media Commerce: Content anytime, anywhere, anyhow - for free?", "Mobile Media - Trendmarkt Japan" und "Die internationale Web Radio Szene". Dieses Thema war erstmalig im Rahmen der R@dio Conference in die mecon integriert. "Die Krise der sogenannten Next Economy hat gezeigt, dass wir weiterhin die Frage nach den Veränderungen der Wertschöpfungskette stellen müssen: Wo und wie kann mit neuen Geschäftsmodellen und -feldern Geld verdient werden - mecon(2001) ist es gelungen, Lösungen zu entwickeln und anzubieten," so Uli Großmaas, Geschäftsführer der Musik komm. GmbH.          Auf dem Abendevent am Dienstag begrüßte die Schirmherrin des mecon[new talent award] Miriam Meckel über 400 Gäste, die die prämierten und digital gefertigten oder bearbeiteten Arbeiten im Gloria begeistert feierten.          Die COLOGNE SCREENINGS etablierten sich in diesem Jahr mit mehr als 1300 Teilnehmern endgültig als Kommunikationsplattform, auf der erstmals alle wesentlichen deutschen Programmverantwortliche und Vertriebe gemeinsam auftraten. Zum Auftakt ludt Ministerpräsident Wolfgang Clement zum ‚Leaders' Brunch' auf das SCREENINGS-Schiff, wo er u.a. Dr. Leo Kirch, ProSiebenSAT.1 Media AG-Vorstandsvorsitzenden Urs Rohner, sowie WDR-Intendant Fritz Pleitgen begrüßte. Vertreter der rund 50 Aussteller, darunter Beta Film, die German United Distributors, Telepool, MGM, BBC Worldwide, Brainpool, Center TV, RTL, VOX, Granada International und Television France International lobten besonders den außergewöhnlich konzipierten Messebereich. Heiß begehrt waren die Screenings on Demand, die von den Programmeinkäufern zum Sichten der angebotenen Programme genutzt wurden. Vor allem Entertainment und Gameshows wurden intensiv nachgefragt. Das eindeutige Urteil der internationalen Klientel lautet: "Es sind sehr viele hochinteressante Programme auf dem Markt." Prof. Dr. Helmut Thoma, Schirmherr der COLOGNE SCREENINGS, äußert sich positiv: "Die zweiten COLOGNE SCREENINGS haben gezeigt, dass es Bedarf für eine solche Veranstaltung hierzulande gibt, und Köln hat sich als Standort bewährt."          Die COLOGNE CONFERENCE verzeichnete in diesem Jahr mit über 8000 Besuchern der Filmvorführungen, Diskussionen und Events einen neuen Rekord. Qualitätsprogramme im Nonfiction und Fiction-Bereich wie James Camerons "Dark Angel", Sidney Lumets "100 Centre Street" und David E. Kelleys "Boston Public" sowie die deutschen Beiträge wie Herlinde Koelbls "Die Meute" und die teamWorX / SAT.1-Produktion "Der Tanz mit dem Teufel" waren Höhepunkte des diesjährigen Festivalprogramms. Festivaldirektor Lutz Hachmeister versprach, dass Screenings und Conference in Zukunft noch noch stärker aufeinander bezogen werden sollen.          Freie Sitzplätze gab es auf dem Internationalen Filmkongress der Filmstiftung NRW in der Kölner Flora wenige, gute Diskussionen und Vorträge dagegen viele - ganz gleich ob über die Einkaufspolitik der Sender, die EU und die deutsche Filmförderung, das neue Urheberrecht, Filmmarketing, die Ausbildung von Cutter und Cutterinnen oder den Druck, der auf jungen Regisseuren nach einem erfolgreichen Debütfilm lastet, geredet wurde. Letzteres Panel war einer der Renner in der Publikumsgunst - was nicht nur an der prominenten Besetzung lag. Die Regisseure Fatih Akin, Vanessa Jopp und Sönke Wortmann erzählten am Montagnachmittag von ihren Erfahrungen mit ihren zweiten Filmen. Regisseur Werner Herzog stellte seinen neuen Spielfilm "Invincible" vor, er war auch einer von rund 1000 Gästen aus der Film- und Fernsehbranche, die Michael Schmid-Ospach, Geschäftsführer der Filmstiftung NRW, beim traditionellen Empfang der Filmstiftung in der Flora begrüßen durfte. Außerdem zu Gast: Ministerpräsident Wolfgang Clement, BAP-Chef Wolfgang Niedecken und Katriel Schory, Leiter der israelischen Filmförderung, sowie zahlreiche Produzenten aus Schottland, Wales und England. Mit Israel wurden zwei Projekte, ein Kino- und ein Dokumentarfilm, verabredet. Michael Schmid-Ospach: "Dieser Kongress war ein Kongress mit Nebenwirkungen. Am sichtbarsten werden diese Nebenwirkungen dort sein, wo wir die Ergebnisse der erfolgreichen Koproduktionskonferenz vielleicht schon bald besichtigen können: auf der Kinoleinwand."          Generation M, das Qualifizierungsforum Medien und Kommunikation, zum dritten Mal Partner des medienforum NRW, hat sich, was die Quantität der Teilnehmer und die Qualität der Angebote angeht, noch einmal deutlich steigern können. Bei Redaktionsschluss konnte von einem Schlussergebnis von 8.000 bis 9.000 Besuchern ausgegangen werden. Bei allen Zielgruppen von Generation M sind Zuwachsraten zu verzeichnen: Vorangemeldet zum Kongress waren 40 Prozent mehr Schüler und Schulklassen, zur Hälfte Berufskollegs, d.h. Berufsschüler, die bereits seit einem und mehr Jahren in der Medienausbildung stehen. Auch Voranmeldungen und Einzelanfragen von beteiligten und interessierten Institutionen, Verbänden und Unternehmen aus dem Bereich der Aus- und Weiterbildung in der Medien- und Kommunikationsbranche lagen um 40 Prozent höher.          Die Mischung dieser Zielgruppen, die sich durch ein hohes Maß an Vorinformiertheit auszeichnen, lässt Generation M so erfolgreich sein. Hier hat der gewünschte und gesuchte Dialog zwischen den Young Professionals auf der einen und den Institutionen, Ausstellern und Unternehmen auf der anderen Seite auf allen Ebenen funktioniert, so dass dem Veranstalter, AIM, dem Kölner KoordinierungsCentrum für Ausbildung in Medienberufen, eine hohe Zufriedenheit aus dem Fachpublikum rückgemeldet wurde.          Das 14. medienforum NRW findet von Mittwoch, 26. bis Freitag, 28. Juni 2002 in Köln statt. Mit der Verschiebung auf die zweite Wochenhälfte wollen die Veranstalter häufigen Terminkollisionen zu Wochenbeginn begegnen.

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