AUTOMOBIL PRODUKTION

BMW ist der "OEM of the Future"!

Landsberg am Lech (ots) - Der zukunftsfähigste Automobilhersteller der Welt ist die BMW AG, dicht gefolgt von der Daimler AG sowie der Toyota Motor Corporation und der Honda Motor Co. Der Award "OEM of the Future" basiert auf IHS-Prognosen zur strategischen Aufstellung der größten, global agierenden Automobilhersteller in 17 Einzel-Indizes. Betrachtet werden die kombinierten Prognose-Werte für die Jahre 2012, 2013 und 2014.

Die Auszeichnung "OEM of the Future" wurde heute erstmals vom Branchen-Wirtschaftsmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION und dem Prognose-Unternehmen IHS im Rahmen des AUTOMOBIL FORUM Stuttgart verliehen.

"Die besonderen Stärken der BMW AG und ihrer Automotive-Aktivitäten liegen in den Feldern Produktportfolio, Länderportfolio und Volumensteuerung", erklärt Christoph Stürmer, Research Director OEM Strategy bei IHS, und erläutert die ausschlaggebenden Gründe:

"Die BMW AG managt ihr Produktportfolio in der BMW Group so, dass durch die immer neue Identifikation von Nischen - oder deren neue Erschaffung und Definition - der absolute Wettbewerbsdruck niedrig bleibt. BMW etabliert in diesen neuen Segmenten frische Produkte und erneuert diese mit hoher Frequenz gegenüber dem Wettbewerb. Falls ein Wettbewerber mit ähnlicher Produktstrategie in einem Segment auftritt, greift die überlegene Effizienz der Antriebssysteme, die sowohl für sportliche Fahrleistungen als auch für spektakuläre Erfolge bei der Verringerung des Flottenverbrauchs und der CO2-Emissionen sorgt. Diese Kombination führt in allen Segmenten, in denen die BMW Group antritt, zu hoher Marktanteilsstärke.

Das Länderportfolio wird sowohl auf der Absatz-, wie auf der Produktionsseite glänzend austariert: Während der Absatz in den nächsten zwei Jahren von überdurchschnittlichem Rückenwind durch strukturelles Wachstum und Aufholeffekte profitiert, wird das Produktionssystem in risikoarmen Ländern auf sichere Füße gestellt; ohne aber dabei die Risiken und Kosten komplexer Logistik- und Transportsysteme zu unterschätzen.

Durch diese Sicherheit auf der Produktionsseite kann BMW die vorhandenen Werke fast ohne Reserven ausreizen. Die effektive Kapazitätsauslastung unterstützt die Kostenposition und die Rentabilität nachhaltig. Auf der Basis guter Auslastung kann BMW seine strategische Preisposition - also den planerisch angestrebten Umsatz pro Fahrzeug - nachhaltig hochhalten.

Die Kombination aus aktuellem sowie wegweisendem Portfolio, einem sehr gut austarierten Footprint, und einer effektiven und kostenseitig gut strukturierten Produktionssteuerung des Münchner Autobauers hat sich in den letzten Jahren bereits eindrucksvoll bewährt. Die Werte des Award-Index "OEM of the Future" lassen erwarten, dass BMW auch in den nächsten Jahren bestens aufgestellt ist, um die komplexen Herausforderungen in der Automobilindustrie zu meistern", so Stürmer.

Der Finalist Daimler AG zeichnet sich ebenfalls durch ein konsequentes Premium-Geschäftsmodell aus und kann von der weltweiten Nachfrage nach Premium-Fahrzeugen profitieren. Allerdings steht bei Daimler erst 2014 die Erneuerung der volumenstarken C-Klasse an. Toyota und Honda werden von der massiven Erholung des japanischen Marktes sowie der Nachfrage in den USA profitieren, haben aber die Krisen der letzten Jahre auch zur strategischen Optimierung ihrer Geschäftsmodelle genutzt.

Die 17 Einzel-Indizes des OEM of the Future sind: (1) Volumenwachstum, (2) Marktpotential, (3) Wettbewerbsdruck, (4) Produktalter, (5) Marktanteilsstärke, (6) Effizienz der Antriebe, (7) Anteil von nachhaltigen Produkten im Portfolio, (8) strukturelles Umsatzwachstum, (9) Preispositionierung der Produkte, (10) Wechselkurs-Einfluss, (11) absatzseitiges Länderrisiko, (12) Portfolio-Erneuerung, (13) Volumen pro Plattform, (14) Montage-Kosten pro Fahrzeug, (15) Kapazitätsauslastung, (16) Fracht- und Logistikkosten, (17) produktionsseitiges Länderrisiko. Die Kriterien Volumenwachstum, Marktpotential, Produktalter, Preispositionierung der Produkte und der Faktor "Volumen pro Plattform" wurden wegen ihrer strategischen Bedeutung höher gewichtet.

Die Gewichtung der 17 angewendeten Kriterien wurde von einer hochkarätigen Jury vorgenommen. Diese besteht aus dem IHS-Deutschland-Chef Johannes Lapré, der gleichzeitig den Businessbereich "Automotive" für IHS leitet; dem Geschäftsführer AutoValue und ehemaligen VDA-Präsidenten Prof. Dr. Bernd Gottschalk; sowie Eric Heymann, Senior Economist Deutsche Bank Research; Christoph Stürmer, Research Director OEM Strategy bei IHS und Bettina Mayer, Chefredakteurin des Branchen-Wirtschaftsmagazins AUTOMOBIL PRODUKTION.

Nähere Informationen zum Award und den Ergebnissen erhalten Sie bei: Christoph Stürmer, IHS Automotive, Telefon 069 / 20973 313 E-Mail: christoph.stuermer@ihs.com

IHS ist das weltweit führende Informationsunternehmen, das global tätige Unternehmen und Institutionen mit Prognosen in allen Schlüsselbranchen unterstützt, um fundierte Entscheidungen zu treffen. IHS Automotive analysiert und prognostiziert für die Automobilindustrie und berät alle wichtigen Hersteller und deren Zulieferer bei ihren strategischen und operativen Planungsaufgaben.

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