AUTOMOBIL PRODUKTION

BMW: Vertriebs-Vorstand Ian Robertson kündigt Produkt-Offensive an

Landsberg am Lech (ots) - "Wir wollen im Premium-Kleinwagen- und -Kompakt-Segment mit den Marken BMW und Mini weiter wachsen", erklärt Ian Robertson, BMW-Vorstand für Vertrieb und Marketing, im Interview mit dem Branchenmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION.

Logischer Schritt sei deshalb die Erweiterung nach unten mit einer Kompaktwagen-Familie namens UKL (Untere Kompaktklasse), die es momentan bei BMW und Mini nicht gibt. Um diese Lücke zu schließen, kündigt Robertson eine Produkt-Offensive an: "Wir denken über sechs bis neun neue Fahrzeuge nach, die auf dieser UKL-Architektur basieren. Also eine Produkt-Familie, die unsere Position in der Arena der kleinen und kompakten Autos massiv erweitern wird". Ob sich darunter auch ein Van nach dem Muster einer Mercedes A-Klasse befinde, beantwortete der BMW-Manager so: "Wir haben sehr genau analysiert, wo noch Raum für weitere Modellvarianten ist".

Für die neuen Modelle entwickelt BMW eine eigene Plattform, die mit der dritten Mini-Generation 2012 Premiere feiert. Auf dieser Frontantriebs-Plattform wird 2013/2014 auch die übernächste Einser-Modellreihe basieren. Dieser Schritt sei sinnvoll, denn das Kleinwagen-Segment werde in den nächsten Jahren laut Prognosen überproportional wachsen.

Angst vor einer konzerninternen Kannibalisierung hat der Vertriebs-Vorstand nicht. Robertson sieht BMW und Mini als klar voneinander abgegrenzte Premium-Marken, die mit unterschiedlichen Konzepten ganz verschiedene Käufergruppen und Bedürfnisse ansprechen. Da über 70 Prozent der BMW-1er-Käufer Neukunden der Marke sind, hoffen die Münchner auch mit den geplanten Klein- und Kompaktwagen weitere Käufer zu gewinnen.

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