Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft

Der Dr. Klein Allfinanz-Service
1. Bauherren können Darlehen mit langer Laufzeit kündigen
2. Investieren Sie in Wasser!

    Lübeck (ots) -

    1. Bauherren können Darlehen mit langer Laufzeit kündigen

    Wer einen Darlehensvertrag für den Erwerb einer Immobilie abschließt, lässt in der Regel den Zinssatz für die Dauer von 15 oder sogar 20 Jahren festschreiben. In Zeiten niedriger Zinsen ist das auch durchaus sinnvoll, da das Darlehen in dieser Zeit nicht teurer werden kann. Der Bauherr hat dadurch für Jahre eine sichere Kalkulationsgrundlage. Gleichzeitig wird der Darlehensnehmer durch die Zinsfestschreibung aber auch gebunden, denn er hat anscheinend kein Recht auf eine vorzeitige Kündigung des Darlehensvertrags. Fallen die marktüblichen Zinsen in der Zeit der Festschreibung, erweist sich diese schnell als Bumerang für den Kunden, da er natürlich gerne in den Genuss der günstigeren Konditionen gelangen will.

    Was weithin unbekannt ist: Nach den Buchstaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) können Darlehen mit sehr langen Laufzeiten nach Ablauf von zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden. Dies besagt §489, denn dort heißt es: "Der Schuldner kann ein Darlehen bei dem für einen bestimmten Zeitraum ein fester Zinssatz vereinbart ist, ganz oder teilweise kündigen, ... in jedem Fall nach Ablauf von zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten."

    Dieses Kündigungsrecht ist juristisch zwingend und unabdingbar. Das heißt, dass Vereinbarungen, die dieses Recht aussetzen, nicht zulässig sind. Macht der Verbraucher dagegen von seinem Recht zur vorzeitigen Kündigung nach §490 BGB Gebrauch, steht dem Kreditinstitut die so genannte Vorfälligkeitsentschädigung zu. Ein Ersatz für den Schaden, der durch entgangene Zinszahlungen entsteht.

    Wird der Darlehensvertrag gekündigt, ist es ratsam, bei der Vorfälligkeitsentschädigung genau nachzurechnen. Die Entschädigung steht dem Institut nämlich nur für die Dauer der vertraglich gesicherten Zinserwartung zu. Mit anderen Worten: Das Institut darf die Vorfälligkeitsentschädigung nur bis zu dem Zeitpunkt berechnen, ab dem der Vertrag erstmalig gekündigt werden kann. Wer hier genau aufpasst, kann durchaus einige Tausend Euro sparen.

    Wurde im Vertrag ein Disagio vereinbart, also vertraglich beispielsweise nur 90 Prozent oder 95 Prozent des Kreditbetrags ausgezahlt, ist der Teil des Disagios anteilig zu erstatten, der auf die Zeit nach der erstmaligen Kündigungsfrist entfällt. Dies gilt allerdings nur dann, wenn das Disagio nicht ausdrücklich auf die ersten zehn Jahre der Laufzeit berechnet wurde. Zur Prüfung dieser Frage kann nur ein genauer Blick in die Kreditunterlagen weiterhelfen.

    2. Investieren Sie in Wasser!

    Investieren in die "Ware" Wasser klingt zunächst etwas merkwürdig und sehr speziell. Dies liegt daran, dass wir - besonders in den nördlichen Industrieländern - wie selbstverständlich von einer sicheren Versorgung mit sauberem Trinkwasser ausgehen, die zudem größtenteils auch noch staatlich organisiert ist. Weltweit betrachtet ist aber Wasser das Öl von morgen. Mindestens zwei Drittel aller Menschen auf der Erde haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Schon heute gibt es ernste politische Konflikte um Wasser, die in Kriege münden können. Man denke hier nur an Streitigkeiten um Wasserentnahmen aus dem Nil zwischen Sudan/Ägypten oder vergleichbare Probleme in der Region Israel/Syrien/Türkei.

    Sauberes Wasser ist eine Ressource, die bei ständig steigender Weltbevölkerung immer knapper wird. Wasser kann nicht ersetzt werden, es ist für die unmittelbare Versorgung als Trinkwasser, für die Hygiene und als Feldbewässerung in der Landwirtschaft lebensnotwendig. Diese Erkenntnis wird von der Fondsgesellschaft Pictet umgesetzt: Unter der WKN 933349 beziehungsweise ISIN LU0104884860 kann man den PF WATER ordern, der in Unternehmen mit Bezug zu Wasser und Luft investiert. Anlageschwerpunkt sind Firmen, die sich auf Produktion, Aufbereitung, Entsalzung, Verteilung und den Transport von Wasser spezialisiert haben oder im Bereich Schadstoffkontrolle der Luft beziehungsweise Luftfilterung/Katalysatoren tätig sind.

    Die Fondmanager Hans Peter Portner und Philippe Rohner sind seit 14 beziehungsweise neun Jahren im Bereich Fondsmanagement tätig und werden zusätzlich von einem externen Expertenteam beraten. Ziel ist es, Unternehmen mit hohem Absatzpotential aufzuspüren. Der Fonds investiert sowohl in kleine, wenig bekannte Firmen, als auch in Blue Chips. Mit einem Anlagevolumen von rund vier Mrd. Euro gehört der im Jahr 2000 aufgelegte Fonds weltweit schon zu den größeren Spielern.

    Der Fonds ist international breit gestreut. Der Dollarraum führt, dominiert aber mit einem Anteil von rund 37 Prozent nicht. Dies ist vor allem für Anleger aus dem Euro-Raum wichtig, die auch immer Schwankungen beim Euro/Dollar-Wechselkurs berücksichtigen müssen. Rund 17 Prozent der Anlagen entfallen auf Frankreich, das mit dem Lebensmittelkonzern Danone (4,5 Prozent) und dem Versorger SUEZ (4,4 Prozent) stark vertreten ist. Es folgen Großbritannien (12,2 Prozent), die Schweiz (9 Prozent) und Japan (4,6 Prozent). Interessant ist die Branchengewichtung: Versorger dominieren derzeit mit 72,4 Prozent, gefolgt von Umwelttechnologie (16 Prozent) und Lebensmitteln (9 Prozent).

    Die Ergebnisse des Fonds sprechen für sich: Der Wertzuwachs betrug nach fünf Jahren rund 42 Prozent, nach drei Jahren rund 82 Prozent und im vergangenen Jahr rund 12 Prozent. Der Vergleichsindex MSCI World lag in den vergleichbaren Zeiträumen 5/3/1 Jahr bei nur 32/40/5 Prozent. Seit Auflegung im Jahr 2000 gewann der Fond 58 Prozent, während der MSCI World mit 5 Prozent im Minus liegt. Nach dem jüngsten Kursrutsch im März verlor auch der Fonds moderate 6 Prozent, hat aber - wie die Börse insgesamt - die Verluste wieder aufgeholt und die alten Höchststände im Februar bereits übertroffen. Typisch für einen Fonds mit Wachstumswerten: Kursverluste der Börsen werden voll mitgemacht, bei steigenden Kursen wächst der Fonds aber überdurchschnittlich stark an, so dass sich unterm Strich die beeindruckende Performance ergibt.

    Diese Ergebnisse werden auch von den Ratingagenturen honoriert: S&P vergibt derzeit 5 Sterne und MorningstarRating 4 Sterne. Für den Anleger noch wichtig: Der Fonds reinvestiert (thesauriert) Dividenden, schüttet also nicht aus. Die internen Kosten des Fonds (TER), also vor allem Managementgebühr, Depotbank-Kosten liegen mit 1,80 Prozent pro Jahr im Rahmen, das Agio bei 5%.

    Dr. Klein rät

    Das Thema Wasser ist bislang am Kleinanleger vorbeigegangen. Die Größe des Fonds, der sich ausdrücklich auch an institutionelle Investoren richtet, zeigt aber, dass hier ein wichtiger Trend der Zukunft liegt. Der Privatanleger sollte diesen Trend nicht verschlafen. Wegen der starken Schwankungen des Fonds empfiehlt es sich, bei einer Einmalanlage eine allgemeine Marktschwäche auszunutzen. Anleger mit festem Sparplan profitieren vom Cost-Average-Effekt: Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile, bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft. Die ergibt einen günstigen Durchschnitt. Der Fonds gilt als risikoreich, und es ist ein Anlagehorizont von mindesten fünf Jahren zu empfehlen.

    Die Dr. Klein & Co. AG weist ausdrücklich darauf hin, dass die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten darstellen. Sie ersetzen auch nicht eine fachliche Beratung.

    Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service

    Hintergrundinformation: Die Dr. Klein & Co. AG ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister und eine 100prozentige Tochter der Hypoport AG. Sie bietet Privatkunden im Internet und auf Wunsch mit telefonischer oder persönlicher Beratung Bank- und Finanzprodukte - vom Girokonto über Versicherungsleistungen bis hin zur Immobilienfinanzierung. Hierbei wählt die unabhängige Dr. Klein & Co. AG aus einem breiten Angebot von über 100 namhaften Bank- und Versicherungsunternehmen die für den Kunden besten Produkte aus. Durch die internetgestützten Prozesse werden Kostenvorteile generiert, die an den Privatkunden weitergegeben werden. Dies ermöglicht Dr. Klein, meist deutlich günstigere Konditionen als lokale Banken, Sparkassen und Versicherungsagenturen anzubieten. Darüber hinaus ist Dr. Klein im seit 1954 bestehenden Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden Marktführer bei der Finanzierung von kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen.

Pressekontakt:
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Leiter Unternehmenskommunikation

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