Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft

Der Dr. Klein Allfinanz-Service
1. Welche Einlagen schützt die Staatsgarantie?
2. Mit einem guten Konzept sicher ins Eigenheim

Lübeck (ots) -

   1.  Welche Einlagen schützt die Staatsgarantie? 

Die Finanzkrise schürt die Angst vieler Deutscher. Doch niemand muss sein Geld zu Hause im Sparstrumpf lagern. Denn die Bundesregierung stellt deutschen Anlegern eine Garantie in Höhe von 568 Milliarden Euro für private Spareinlagen bereit. Die Garantie gilt unbegrenzt für alle Spar-, Termingeld- und Girokontoeinlagen bei deutschen Kreditinstituten.

Der Staat gibt also jedem Sparer die Garantie, bei einer eventuellen Bankenpleite sein Geld vollständig zurück zu bekommen. Einziger Haken: Diese Garantie gilt nur für deutsche Banken, die dem Einlagensicherungsfonds angehören. Banken, die ihren Hauptsitz in einem anderen Land, aber eine Zweigstelle in Deutschland haben, sind davon ausgenommen. Als Ausnahme gelten ausländische Banken, die im deutschen Einlagensicherungsfonds engagiert sind. Auch Investmentfonds oder Zertifikate werden nicht in die Staatsgarantie eingeschlossen.

Ausländische Banken, wie die Kaupthing, Credit Europe oder die AKF Bank, locken oft mit hohen Zinssätzen. Doch jeder sollte wissen: Die Einlagen sind hier nur bis zu einer bestimmten Höhe geschützt. Jeder Euro, der über die Sicherungsgrenze hinausgeht, kann bei einer Bankenpleite verloren sein. Da ausländische Banken nicht unter die deutsche Einlagensicherung fallen, greift hier auch nicht die neue Staatsgarantie.

Der Allfinanzdientsleister Dr. Klein empfiehlt daher Kunden, die ihre Spareinlagen bei einer ausländischen Bank haben, zu reagieren und das Guthaben auf ein deutsches Kreditinstitut zu überweisen. Einen Überblick über Banken mit 100-prozentiger Einlagensicherung bietet Dr. Klein im Internet unter http://www.drklein.de/tagesgeld.html

2. Mit einem guten Konzept sicher ins Eigenheim

Beim Träumen von den eigenen vier Wänden überschätzt mancher Eigenheiminteressent seine finanziellen Möglichkeiten. Nur mit einem guten Plan kann aus dem Traum Realität werden.

Am Anfang steht ein Kassensturz und die Frage: Welche Mittel werden für einen ausreichenden Lebensunterhalt benötigt? Hier machen viele Eigenheiminteressenten den ersten Fehler und setzen ihre Haushaltskosten deutlich zu niedrig an. Generell gilt dabei: Die Laufzeit eines Darlehens sollte nicht unterschätzt werden. Der Verzicht auf Urlaubsreisen oder kleine Extras im Alltag werden zunehmend als Belastung und Opfer empfunden. Zwanzig oder gar dreißig Jahre lang zugunsten des Eigenheims Verzicht zu üben, sollte niemand ernsthaft planen. Das frei verfügbare Einkommen sollte also realistisch unter Berücksichtigung anderer Lebenswünsche errechnet werden. Bei der Ermittlung einer möglichen Darlehenshöhe basierend auf diesem Einkommen helfen dann Internet-Rechner wie etwa unter http://www.drklein.de/budgetrechner.html .

Ein ebenfalls häufig gemachter Fehler auf dem Weg zum Eigenheim ist die Einbringung aller zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel als Eigenkapital. Es stimmt zwar, dass ein höherer Eigenkapitaleinsatz die Gesamtkosten einer Finanzierung reduziert - und damit auch die monatliche Belastung. Allerdings sollten immer finanzielle Reserven vorhanden sein, denn wer seine gesamten Ersparnisse in die Finanzierung steckt, geht ein hohes Risiko ein. Plötzlich notwendige Anschaffungen oder finanzielle Durststrecken können die Finanzierung in Schieflage bringen. Berücksichtigt werden sollte ebenfalls, dass während der laufenden Finanzierung Unterhaltungskosten für die Immobilie anfallen und auch Rücklagen für anstehende Reparaturen gebildet werden sollten. Die Besitzer einer Eigentumswohnung kennen dies als Instandhaltungsrücklage. Hausbesitzer tun gut daran, ebenfalls eine solche zu bilden, denn Reparaturen und Modernisierungen muss früher oder später jeder Eigenheimbesitzer finanziell stemmen können.

Zwei wichtige Parameter innerhalb einer Finanzierungslösung betreffen die Zinsbindung und die Wahl der Tilgungshöhe. Generell lässt sich sagen, dass es vorteilhaft ist, eine möglichst lange Zinsbindung einzugehen, wenn die Raten für das Darlehen im Vergleich mit dem verfügbaren Einkommen hoch sind. Durch die lange Zinsbindung ergibt sich für den Kunden eine sichere Kalkulationsgrundlage und der Etat des eigenen Haushalts gerät nicht in eine Schieflage, wenn es zu Zinsanpassungen nach oben kommt. Im Einzelfall vorteilhaft kann eine hohe Tilgungsrate sein. Sie sorgt dafür, dass das Darlehen schneller zurückgeführt und damit weniger teuer ist. Viele Kunden verlassen sich hier auf Faustregeln oder Eigenschätzungen. Dies muss aber nicht die optimale Lösung sein. Unter Umständen ist es vorteilhafter, lediglich eine Tilgung von einem Prozent bis maximal zwei Prozent zu vereinbaren, sich aber im Darlehensvertrag einen möglichst hohen und kostenfreien Sondertilgungsanteil zu sichern. Denn wer zum Beispiel regelmäßig mit Tantiemen rechnen kann oder aus anderen Quellen Geldzuflüsse erwartet, fährt mit einer solchen Strategie besser.

Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service

Hintergrundinformation: Die Dr. Klein & Co. AG ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister. Die 100-prozentige Tochter der Hypoport AG bietet Privatkunden im Internet und auf Wunsch mit telefonischer oder persönlicher Beratung Bank- und Finanzprodukte - vom Girokonto über Versicherungsleistungen bis hin zur Immobilienfinanzierung. Hierbei wählt die unabhängige Dr. Klein & Co. AG aus einem breiten Angebot von mehr als 100 namhaften Bank- und Versicherungsunternehmen die für den Kunden besten Produkte aus. Durch internetgestützte Prozesse werden Kostenvorteile generiert, die wir an unsere Privatkunden weitergeben. So werden meist deutlich günstigere Konditionen möglich, als lokale Banken, Sparkassen und Versicherungsagenturen sie anbieten. Darüber hinaus ist Dr. Klein im seit 1954 bestehenden Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden Marktführer bei der Finanzierung von kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen.

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