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Der Dr. Klein Allfinanz-Service: Deutsche Festgeldsparer können die Finanzmarktkrise gelassen sehen
Schneller runter von den Schulden

Lübeck (ots) - 1. Deutsche Festgeldsparer können die Finanzmarktkrise gelassen sehen

Jeden Tag gibt es neue Meldungen über die Krise am Finanzmarkt. Auch deutsche Finanzinstitute sind betroffen. Bei den hohen Verlusten und Abschreibungen dieser Banken tritt eine Frage zunehmend in den Vordergrund: Sind deutsche Sparer von der Krise betroffen?

Ihren Ursprung hat die weltweite Finanzmarktkrise im amerikanischen Subprime-Markt, dem Markt für Kredite an zahlungsschwache Kunden. Auch in Deutschland gerieten einige Institute an den Rand der Insolvenz. So mussten beispielsweise die Mittelstandsbank IKB und die Sachsen-LB Verluste in Milliardenhöhe abschreiben. Um die drohende Insolvenz zu vermeiden, wurde die Sachsen-LB an die Landesbank Baden-Württemberg verkauft, die IKB erhielt milliardenschwere Unterstützung aus einem Bankenpool. Für eine Bank bedeutete die Finanzmarktkrise sogar das Aus: Die Weserbank musste im April Insolvenz anmelden.

Die bange Frage, die sich viele deutsche Besitzer von Giro-, Tages- oder Festgeldkonten stellen: Betrifft die Finanzmarktkrise auch mich? Antwort: Wer sein Geld bei einem deutschen Kreditinstitut angelegt hat, muss sich keine Sorgen machen. Laut Gesetz sind alle Banken in Deutschland verpflichtet, die Gelder ihrer Kunden bis zu einer Höhe von 90 Prozent und maximal 20.000 Euro zu schützen. Zudem gehören fast alle Kreditinstitute in Deutschland einem Einlagensicherungsfonds an, der Kundengelder über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus schützt. Dabei hat jede Bankengruppe, egal ob privat, öffentlich-rechtlich oder genossenschaftlich, ihren eigenen Fonds. Muss eine Bank Insolvenz anmelden, sind die Anlagen über den jeweiligen Einlagensicherungsfonds und in einer festgelegten Höhe abgesichert.

So sind beispielsweise die Kundengelder bei öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken zu 100 Prozent geschützt. Einlagen bei Privatbanken werden je Kunde bis zu einer Höhe von 30 Prozent des im letzten Jahresabschluss ausgewiesenen Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Selbst bei einer kleinen Bank mit einem Eigenkapital von 5 Millionen Euro bedeutet dies praktisch die volle Sicherung der Einlagen, denn damit sind bereits Beträge bis 1,5 Millionen Euro pro Anleger voll geschützt. Die Einlagensicherung gilt für Giro-, Tages- oder Festgeldkonten.

Bei ausländischen Banken ist dieser Schutz oft nicht gegeben, denn sie sind nicht an die deutsche Einlagensicherung gebunden. Im Fall einer Insolvenz garantieren diese Institute nur eine Rückzahlung bis zu einer bestimmten Betragsgrenze. Bei einer niederländischen Bank sind zum Beispiel maximal 20.000 Euro geschützt.

2. Schneller runter von den Schulden!

Der Wunsch, Schulden schnell zurückzuzahlen, ist bei vielen Darlehensnehmern groß. Wer als Immobilienbesitzer seine Kreditsumme in kurzer Zeit zurückzahlen will, hat die Möglichkeit, ein Schnelltilger-Darlehen abzuschließen. Bei dieser Finanzierungsform (auch Volltilger-Darlehen genannt) liegt der Tilgungssatz höher als bei herkömmlichen Annuitätendarlehen. Während die Laufzeit des Annuitätendarlehens aufgrund des Tilgungssatzes berechnet wird und so schnell bei über 30 Jahren liegt, ist es beim Schnelltilger genau umgekehrt: Der Tilgungssatz wird nach der gewünschten Laufzeit errechnet. "Je nach Wunsch ist der Volltilger dann nach 10, 15 oder 20 Jahren schuldenfrei. Besonders geeignet ist dieses Darlehen für Kunden, die sich aufgrund ihres Einkommens einen höheren monatlichen Rückzahlungsbetrag leisten können", sagt Klaus Kannen, Vorstand des Lübecker Finanzvermittlers Dr. Klein.

Die größten Vorteile des Schnelltilger-Darlehens sind:

   Sicherheit:
   -  Dauerhaft gleichbleibende Raten geben Planungssicherheit bis
      zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens
   -  Keine Überraschungen durch höhere Zinsen, da keine neue
      Zinsfestschreibung notwendig ist 
   Kondition:
   -  Der Zinsvorteil kann bis zu 0,1 % betragen -	Die 
      Gesamtsumme, die ein Schnelltilger zahlen muss, ist bedeutend
      geringer, da weniger Zinsen über einen kürzeren Zeitraum
      anfallen 
   Flexibilität:
   -  Wenn nach 10 Jahren Laufzeit noch bessere Konditionen am
      Markt zu erzielen sind, kann der Darlehensnehmer laut
      gesetzlicher Bestimmungen jederzeit wechseln
   -  Zudem sind zusätzliche Optionen möglich, wie beispielsweise der
      Schutz vor einer Vorfälligkeitsentschädigung oder
      Sondertilgungsmöglichkeiten 

Den Vorteil des Schnelltilger-Darlehens verdeutlicht ein Beispiel: Ein Annuitätendarlehen in Höhe von 150.000 Euro mit 15 Jahren Zinsfestschreibung, 100 Prozent Auszahlung und einprozentiger Tilgung kostet nominal 4,88 Prozent Zinsen (Stand 21. Mai 2008). Die monatliche Belastung beträgt 735 Euro. Das Schnelltilger-Darlehen, das nach 15 Jahren komplett getilgt sein soll, schlägt dagegen nur mit 4,7 Prozent nominal zu Buche und bei einem Tilgungssatz von 4,55 Prozent bedeutet das eine monatliche Rate von 1.156,25 Euro. Diese um rund 430 Euro höhere Tilgung pro Monat sind gut angelegt, wenn man die Gesamtbeträge betrachtet. Bei einem Prozent Tilgung ist der erste Kunde nach 37 Jahren schuldenfrei (vorausgesetzt er erhält während der gesamten Zeit weiterhin den niedrigen Zinssatz in Höhe von 4,88 Prozent) und hat rund 322.000 Euro gezahlt; der Schnelltilger muss mit etwa 209.000 Euro rund 113.000 Euro weniger aufwenden.

Kunden, denen 1.156 Euro monatliche Rate zu hoch ist, die aber trotzdem die Schnelltilger-Vorteile nutzen wollen, können auch 20 Jahre als Laufzeit wählen - derzeit mit einem Zinssatz von 4,88 Prozent. Dort liegt in diesem Beispiel die monatliche Rate bei rund 980 Euro und die Gesamtsumme beläuft sich auf etwa 235.000 Euro - damit ist das Darlehen immer noch rund 87.000 Euro günstiger als das einprozentige Annuitätendarlehen.

Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service

Hintergrundinformation: Die Dr. Klein & Co. AG ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister und eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Hypoport AG. Sie bietet Privatkunden im Internet und auf Wunsch mit telefonischer oder persönlicher Beratung Bank- und Finanzprodukte - vom Girokonto über Versicherungsleistungen bis hin zur Immobilienfinanzierung. Hierbei wählt die unabhängige Dr. Klein & Co. AG aus einem breiten Angebot von über 100 namhaften Bank- und Versicherungsunternehmen die für den Kunden besten Produkte aus. Durch die internetgestützten Prozesse werden Kostenvorteile generiert, die an den Privatkunden weitergegeben werden. Dies ermöglicht Dr. Klein, meist deutlich günstigere Konditionen als lokale Banken, Sparkassen und Versicherungsagenturen anzubieten. Darüber hinaus ist Dr. Klein im seit 1954 bestehenden Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden Marktführer bei der Finanzierung von kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen.

Pressekontakt:

Volker Bitzer
Senior Manager Communications
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