EastWest Institute

Internationales Cyber Summit einigt sich auf Sicherheitsprinzipien und unterstütz die friedliche Verwendung von Technologie

New York (ots/PRNewswire) - Das sechste jährliche Global Cyberspace Cooperation Summit, das vom EastWest Institute veranstaltet wird, beendete in der vergangenen Woche in New York seine Arbeit und erzielte nennenswerte Fortschritte bei wichtigen Fragen der Sicherheit im Internet.

Am 9. und 10. September einigten sich zweihundert Teilnehmer von Regierungen, der Industrie und der Zivilgesellschaft aus 40 Ländern auf die Annahme folgender Punkte: auf Tatsachen gestützte, Risiken berücksichtigende und transparente Anforderungen, die Käufern von Informationstechnologie dabei helfen, sicherere Produkte von globalen Lieferanten zu erwerben, Verhaltensregeln über die Verwendung von Cyberwaffen, und gestraffte Vorgehensweisen im Kampf gegen Internetkriminalität und beim Schutz wichtiger Infrastrukturen. Das seit 2010 bereits sechste Gipfeltreffen wurde von Bruce McConnell, dem Senior Vice President von EWI entwickelt und moderiert, der dessen weltweite Cyberspace Kooperationsinitiative leitet.

Das Ergebnis stützt sich auf von der Branche erstellte Papiere, darunter der Bericht von Huawei Technologies "Cyber Security Perspectives: 100 requirements when considering end-to-end cyber security with your technology vendors [http://pr.huawei.com/en/connecting-the-dots/cyber-security/hw-401493.htm#.Vfc2uRFVhBc] [Perspektiven der Internetsicherheit: 100 Anforderungen, die Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie mit Ihrem Technologieanbieter Überlegungen über die durchgehende Internetsicherheit anstellen]" und Microsofts "International Cybersecurity Norms, Reducing Conflict in an Internet-dependent World [http://aka.ms/cybernorms] [Standards der internationalen Internetsicherheit, Reduzieren von Konflikten in einer vom Internet abhängigen Welt]."

Die Teilnehmer diskutierten ebenfalls die künftige Arbeit an der Kontrolle von Auswirkungen der allgegenwärtigen Verschlüsselung, sprachen die unterschiedlichen kulturbedingten Auslegungen von "freier Meinungsäußerung" an und trieben neue Organisationsformen für die Regelung des Internets voran.

Während des Summits meinte Scott Charney, Corporate Vice President for Trustworthy Computing von Microsoft: "Die Welt benötigt eine neue Vorgehensweise für den Umgang mit Sicherheitsrisiken im Internet. Die Antwort darauf ist in weltweit akzeptierten Verhaltensnormen für Staaten in Zusammenhang mit dem Internet, Anbietertransparenz und verstärkter Benutzerkontrolle zu finden."

Tom Patterson, Vice President und General Manager, Global Security Solutions, von Unisys, meinte, es sei notwendig, sich "auf den Schutz wichtiger Infrastruktur als ein weltweites Thema zu konzentrieren, und ihn nicht als kleineres nationales Problem zu betrachten."

"Eine der großen Herausforderungen bei Diskussionen über Internetsicherheit ist, dass auf das Festlegen gemeinsamer Interessen und Prinzipien keine Handlungen folgen", sagte Andy Purdy, Chief Security Officer von Huawei Technologies USA. "Das EastWest Institute ist eine herausragende Plattform, auf der man sich treffen und Veränderungen vorantreiben kann."

William A. Owens, Admiral im Ruhestand und Aufsichtsratsvorsitzender von CenturyLink, merkte an: "Die Herausforderungen werden angesichts der Beschleunigung von Veränderungen immer größer. Wir können nicht warten, bis die Regierungen handeln, der Privatsektor muss es tun."

Botschafter Cameron Munter, CEO und President von EastWest nahm diese Ansicht zum Ende des Summits auf und meinte: "Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit nimmt mit jeder neuen Verletzung der Internetsicherheit zu, genauso wie mit jeder neuen App, auf die sich Millionen verlassen. Beim Umgang mit dieser Unzahl von dringenden weltweiten Problemen sitzen wir alle im selben Boot."

Die Arbeit von EastWest an der Verbesserung der Zusammenarbeit im Internet wird von Microsoft, Huawei Technologies, Palo Alto Networks, NXP Semiconductors, Qihoo 360, Unisys, CenturyLink, und der William und Flora Hewlett Foundation unterstützt. Das Gipfeltreffen wurde gemeinsam mit der Münchner Sicherheitskonferenz ausgerichtet.

Über das EastWest Institute: Das EastWest Institute arbeitet an der Reduzierung internationaler Konflikte und nimmt sich scheinbar unlösbarer Probleme an, welche die Sicherheit und Stabilität der Welt gefährden. Wir bauen neue Verbindungen auf, fördern das Vertrauen unter weltweit führenden und einflussreichen Persönlichkeiten, helfen bei der Entwicklung praktischer neuer Ideen und ergreifen über unser Netzwerk von weltweiten Entscheidungsträgern entsprechende Maßnahmen. Wir sind seit unserer Gründung im Jahr 1980 unabhängig und gemeinnützig tätig, und unterhalten Büros in New York, Brüssel, Moskau und Washington.

Pressekontakt:

KONTAKT: Alex Schulman, 1-212-824-4119, aschulman@eastwest.ngo

Original-Content von: EastWest Institute, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: