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Fünfte Janssen Zukunftsfrage: Wie viele Patienten halten sich an die vom Arzt verordnete Behandlung?
Konkrete Hilfestellungen für den Alltag unterstützen Therapieerfolg

Medikamente und andere medizinische Behandlungsmöglichkeiten können noch so gut sein, wenn sie nicht wie vom Arzt empfohlen angewendet werden. In der fünften Janssen Zukunftsfrage schätzte die Bevölkerung, wie es aktuell um die Therapietreue, auch Adhärenz genannt, steht. Das Ergebnis: Die Befragten glauben, dass 56 Prozent aller ...

Neuss (ots) - Medikamente und andere medizinische Behandlungsmöglichkeiten können noch so gut sein, wenn sie nicht wie vom Arzt empfohlen angewendet werden. In der fünften Janssen Zukunftsfrage schätzte die Bevölkerung, wie es aktuell um die Therapietreue, auch Adhärenz genannt, steht. Das Ergebnis: Die Befragten glauben, dass 56 Prozent aller Patienten die von Ärzten verordnete Behandlung korrekt umsetzen. Das würde bedeuten, dass ein großer Teil sich nicht oder zumindest nicht komplett an den ärztlichen Rat hält. Beauftragt hatte diese repräsentative Befragung1 das forschende Pharmaunternehmen Janssen. Janssen unterstützt gemeinsam mit Partnern im Gesundheitswesen Patienten bei der Behandlung "am Ball zu bleiben" und dadurch ihre Chancen auf einen Therapieerfolg zu erhöhen.

Die Befragten gehen offenbar davon aus, dass über 40 Prozent der Patienten sich nicht komplett an die Empfehlung ihres Arztes halten. Diese Einschätzung ähnelt dem Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK aus dem Jahr 2011. Sie hat gezeigt, dass 52 Prozent aller Patienten die ihnen ärztlich verordnete Therapie genau befolgen und demnach adhärent sind, wie es in der Fachsprache heißt.2 Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschäftigt sich mit dem Thema. Laut WHO werden nur 50 Prozent der empfohlenen Behandlungen in den Industrieländern richtig umgesetzt.3 Circa ein Viertel der verordneten Medikamente wird nicht oder nicht wie vorgesehen eingenommen. Dies kann dazu führen, dass Therapien nicht den gewünschten Erfolg haben, Rückfälle auftreten und unnötige Kosten für das Gesundheitssystem entstehen. Laut einer dem Handelsblatt vorliegenden Studie von IMS Health könnten durch die korrekte Einhaltung von verordneten Therapien rund 13 Milliarden Euro im deutschen Gesundheitssystem eingespart werden.4

"Diese Zahlen und die Einschätzung aus der fünften Janssen Zukunftsfrage zeigen, dass das Thema Therapietreue für uns alle im Fokus bleiben muss" so Dr. Michael von Poncet, Director Medical & Scientific Affairs bei Janssen. "Therapietreue ist essentiell für den Behandlungserfolg. Viele Faktoren - krankheitsbedingt oder nicht - können dazu beitragen, dass eine Therapie nicht eingehalten wird. Wir bei Janssen arbeiten mit daran, es den Patienten so einfach wie möglich zu machen."

Dies geschieht oft zusammen mit Partnern, die sich mit der Behandlung von Erkrankungen und der Situation der Patienten auskennen, wie z.B. mit Ärzten und Selbsthilfegruppen. Gemeinsam werden Maßnahmen entwickelt, die helfen, die Therapietreue bei schwerwiegenden oder chronischen Erkrankungen zu verbessern. Ein Beispiel ist das Webportal www.My-MicroMacro.de. Dieses soll laut Janssen helfen, Menschen mit HIV und ihren Angehörigen das Leben zu erleichtern und ihre Versorgung zu verbessern. Mit wenigen Angaben zur persönlichen Lebenssituation passt der Inhaltsfilter die vorhandenen Informationen den ganz persönlichen Bedürfnissen des Nutzers an. Außerdem bietet die Seite konkrete Fragen und Antworten im Expertenforum, einen Adress-Finder mit spezialisierten Behandlern, Apotheken und Beratungsstellen sowie einen Veranstaltungskalender zum Thema HIV/Aids.5

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   Janssen-Cilag GmbH 
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Zum Begriff Adhärenz

Eine einheitliche Zahl, an der sich die Therapietreue wissenschaftlich festmachen lässt, gibt es nicht. Je nach Erkrankung und Studie existieren unterschiedliche Annahmen. Häufig wird die Befolgung einer Therapie zu mindestens 80 Prozent als adhärent bezeichnet.6

Über Janssen

Janssen ist ein forschendes Pharmaunternehmen und Tochter des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson. Wir bei Janssen haben uns dem Ziel verschrieben, die wichtigsten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und zu lösen. Wir erforschen Medikamente in den Kompetenzfelder Onkologie (z.B. multiples Myelom und Prostatakrebs), Immunologie (z.B. Psoriasis), Neurologie/Psychiatrie (z.B. Schizophrenie, Demenz, Schmerz), Infektiologie und Impfstoffe (z.B. HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, Influenza), sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes). Als innovativer Gestalter im Gesundheitswesen setzen wir uns für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung ein. Gemeinsam mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen entwickeln wir nachhaltige Behandlungskonzepte für eine bessere Versorgung der Patienten. Weitere Informationen finden Sie unter:www.janssen-deutschland.de

1 Die repräsentative Umfrage unter 504 Teilnehmern wurde am 30.01.2014 von TNS Emnid im Auftrag der Janssen-Cilag GmbH durchgeführt.

2 Bernard Braun, Gerd Marstedt: Non-Compliance bei der Arzneimitteltherapie: Umfang, Hintergründe, Veränderungswege, in: Gesundheitsmonitor 2011, S. 56-76 Bertelsmann Stiftung und Barmer GEK, http://ots.de/wKt4Z (zuletzt aufgerufen am 10.02.2014).

3 World Health Organisation, 2003: Adherence to long-term therapies. Evidence for action, http://ots.de/XSDKt (zuletzt aufgerufen am 12.02.14)

4 http://ots.de/jvZqU

5 www.my-micromacro.net 6 Lars Osterberg, M.D., and Terrence Blaschke, M.D.: Adherence to Medication, in: N Engl J Med 2005; 353:487-497August 4, 2005, http://ots.de/2OsCE (zuletzt aufgerufen am 10.02.2014)

Pressekontakt:

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E-Mail: kwolff@its.jnj.com

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