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Verwaltungs-Berufsgenossenschaft senkt Beiträge um 8,7 Prozent

    Hamburg (ots) -
    
    Trotz gestiegener Entschädigungsleistungen für Unfälle in 2000
kann die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) die Beitragssätze zur
gesetzlichen Unfallversicherung erneut senken. Der Ausgleich wird
ermöglicht durch effiziente Servicestrukturen sowie steigende
Mitgliederzahlen und eine weiterhin positive Lohnsummen-Entwicklung
vor allem bei EDV- und Beratungsfirmen.
    
    Die Beitragssätze der VBG zur gesetzlichen Unfallversicherung
fallen für die Mehrzahl der Mitgliedsunternehmen erneut niedriger aus
als im Vorjahr. So wurde der Beitragssatz für das zurückliegende Jahr
2000 um 8,7 Prozent von 5,15 Mark auf 4,70 Mark gesenkt. Der
Beitragssatz ging damit seit 1993 um rund 40 Prozent zurück. Er dient
als einheitliche Berechnungsgröße für die nach Lohnsummen und
Gefahrtarifklassen differierenden Beiträge der Mitgliedsunternehmen.
    
    "Trotz gestiegener Entschädigungsleistungen für Unfälle um 4,9
Prozent sind wir in der Lage, die durchschnittliche Beitragsbelastung
für unsere Mitglieder erneut zu senken", erläutert Holger Langenhan,
zuständiges Mitglied der VBG-Geschäftsführung. "Denn die VBG
verzeichnet als einzige Berufsgenossenschaft steigende
Mitgliederzahlen und eine positive Lohnsummen-Entwicklung, so dass
wir die Mehrbelastungen ausgleichen können. Die VBG leistet damit
erneut einen Beitrag zur Senkung der Sozialabgaben." Das größte
Mitgliederwachstum kommt aus den Unternehmensarten EDV- und
Beratungsfirmen sowie Zeitarbeit. Allein die Lohnsumme der
EDV-Branche wuchs im vergangenen Jahr um 24 Prozent. Ähnlich war die
Entwicklung bei Beratungsunternehmen, die 12 Prozent mehr Mitglieder
und ein Lohnsummenplus um 15 Prozent aufweisen.
    
    Insgesamt stieg die Zahl der bei der VBG geführten Unternehmen um
5,1 Prozent. Das Umlagesoll 2000 (Differenz zwischen Ausgaben und
Einnahmen des abgelaufenen Geschäftsjahres) erhöhte sich dagegen
leicht um 3,1 Prozent von 1.681,7 Millionen Mark auf 1.733,7
Millionen Mark. Als weiteren Grund der positiven Beitragsentwicklung
nennt Langenhan die rückläufige Entwicklung der Beitragsaußenstände.
Selbst bei dem als Fremdanteil abgeführten Insolvenzgeld verzeichnet
die VBG leicht rückläufige Zahlen (minus 0,3 Prozent). Bei dem
gemeinsamen Lastenausgleich aller Berufsgenossenschaften blieb der
Kostenanteil mit 0,88 Mark je 1000 Mark Lohnsummen unverändert
konstant.
    
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ots Originaltext: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
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