Eurohypo schaltet um auf Öko-Strom aus Wasserkraft - Senkung der CO2-Belastung um 3.200 Tonnen jährlich
Eschborn (ots) - Die Eurohypo bezieht für ihre Firmenzentrale in Eschborn und ihre Frankfurter Niederlassung künftig ausschließlich aus Wasserkraft erzeugten Öko-Strom. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Bank jetzt mit der Frankfurter Mainova AG getroffen.
Allein auf die Eurohypo-Firmenzentrale "Vitreum" bezogen, reduziert sich der Ausstoß des Treibhausgases CO2 durch den aus Wasserkraft gewonnenen Strom um 3.222 Tonnen pro Jahr. Dies entspricht dem jährlichen Kohlendioxyd-Ausstoß von rund 650 Pkws. Bislang bezog die Eurohypo Strom, der aus unterschiedlichen anderen Quellen erzeugt wurde.
"Umweltschutz beginnt bei der Eurohypo unter dem Dach der eigenen Firmenzentrale", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Bernd Knobloch, heute anlässlich des Tages der Umwelt. Immobilien gelten als die größten Verursacher des Treibhausgases CO2. Studien zufolge sind sie für bis zu 40% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. "Für uns als führendem Finanzierer von Gewerbeimmobilien ist der Kampf gegen den Klimawandel nicht nur aus Gründen der ökologischen Vernunft eine Selbstverständlichkeit. In der Immobilienwirtschaft werden Energieeffizienz und verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen in immer größerem Maß zu einem realen Wettbewerbsfaktor". Ein Gebäude, das energietechnisch nicht auf dem neuesten Stand sei, habe bereits heute einen nicht zu unterschätzenden Nachteil gegenüber einer Immobilie, die in dieser Hinsicht "state of the art" sei, sagte Knobloch weiter.
Vor diesem Hintergrund arbeitet die Eurohypo derzeit unter anderem an einem Scoring-System, das die ökologischen Risiken eines Gebäudes bereits vor der Kreditvergabe in die Bewertung des Projektes mit einfließen lässt. "Das Bewusstsein für ökologische Fragen erwarten wir aber selbstverständlich nicht nur von unseren Kunden, sondern wir wollen selbst mit gutem Beispiel vorangehen", betonte Knobloch. Die Umstellung auf Öko-Strom in der Zentrale sei dabei ein erster Schritt.
Durch eine Aufkleberaktion werden die Mitarbeiter der Eurohypo überdies aufgefordert, auch mit dem Öko-Strom verantwortungsvoll umzugehen und damit ebenfalls einen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausemissionen zu leisten.
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