Greenpeace Energy eG

Greenpeace energy - Ein Jahr unter Strom
Kaffeerösterei Tempelmann wechselt zu Greenpeace energy

    Hamburg (ots) - Greenpeace energy hat innerhalb des ersten Jahres
doppelt so viele Kunden gewonnen, wie ursprünglich geplant. Das hat
die Einkaufsgenossenschaft für sauberen Strom heute in Hamburg
anlässlich des einjährigen Bestehens bekannt gegeben. Demnach hat das
Unternehmen zur Zeit fast 10.000 Kunden unter Vertrag, knapp 7.500
werden bereits mit sauberem Strom versorgt. Die
Einkaufsgenossenschaft hat aktuell 5.700 Mitglieder, die Einfluss auf
die Geschäftspolitik von Greenpeace energy haben. Überraschendes
Geburtstagsgeschenk: Die Kaffeegroßrösterei Hubert Tempelmann aus
Dorsten wird mit 400.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch künftiger
Großkunde von Greenpeace energy und passend zum Geburtstag geht eine
von Scholz & Friends konzipierte Werbekampagne an den Start.
    
    "Als wir vor zwölf Monaten an den Start gingen, mussten wir
mindestens 5000 Kunden bis Ende 2000 für uns gewinnen," erklärt Heinz
Laing, Vorstand von Greenpeace energy. "Außerdem war für uns das
Wichtigste, von Anfang an einen hundertprozentig zuverlässigen
Betrieb zu garantieren. Trotz vieler Hürden ist beides sehr gut
gelungen. Auch im kommenden Jahr wollen wir wachsen, denn der große
Wechselboom steht noch bevor."
    
    Der Erfolg war nicht selbstverständlich. Hauptschwierigkeit war
vor allem die sture Blockadehaltung vieler alteingesessener
Energieversorger. Diese versuchten zum Teil mit unlauteren Mitteln
ihre Stromkunden von einem Wechsel zu Greenpeace energy abzuhalten.
"Wir werten es als besonderen Erfolg, dass wir unter diesen
schwierigen Bedingungen inzwischen ca. 90 Prozent des gesamten
bundesdeutschen Netzgebietes versorgen können und Greenpeace energy
als erster umweltfreundlichen Strom in die neuen Bundesländer, trotz
bestehender Braunkohleschutzklausel, liefert" so Laing.
    
    Greenpeace energy garantiert den Kunden den Neubau von sauberen
Energieerzeugungsanlagen. "Auch darin halten wir Wort", erklärt
Laing. Eine Ausschreibung für eine 100 kW Photovoltaikanlagen ist
erfolgt und z. Zt. werden die Angebote ausgewertet. Insgesamt werden
bis zum 01.07.2002 neue Anlagen errichtet, die mindestens 13
Millionen kWh Ökostrom pro Jahr produzieren. Das entspricht ungefähr
dem Bedarf von 5000 Haushalten mit einem durchschnittlichen
Jahresverbrauch von gut 2500 kWh.
    
    Der saubere Strom-Mix und das Konzept zum Bau von Neuanlagen des
Ökostromhändlers wurden von der Stiftung Warentest mit einem "aus
Umweltsicht empfehlenswert" honoriert. Greenpeace energy hat den
gläsernen Strom entwickelt, bei dem jeder Kunde im Internet den
halbstündlich aktualisierten Strom-Mix abfragen kann. Der
Ökostromhändler lässt sich von einem führenden unabhängigen Gutachter
für Energiewirtschaft, dem Büro für Energiewirtschaft und technische
Planung (BET) in Aachen, auf Einhaltung der Kriterien kontrollieren.
Der erste Monitoringbericht wurde abgeschlossen und bestätigt die
Einhaltung der Greenpeace Kriterien.
    
    Greenpeace energy wurde als Genossenschaft gegründet, um
unabhängig von Banken und Konzernen zu sein. "Bei einer
Genossenschaft haben die Mitglieder Einfluss auf die Geschäftspolitik
des Unternehmens", erläutert Laing. "Bei der heutigen Fusionswelle
auf dem Strommarkt bilden wir somit mit unseren Mitgliedern den
Anfang einer notwendigen Gegenbewegung."
    
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Internet: www.greenpeace-energy.de

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