Greenpeace Energy eG

Erstmals Direktbezug von Ökostrom in Ostdeutschland möglich
Greenpeace energy und VEAG vereinbaren Durchleitung

Hamburg/Berlin (ots) - Zum ersten Mal können Bundesbürger in Ostdeutschland jetzt rund um die Uhr Ökostrom beziehen, der weder aus Atom- noch aus Kohlekraftwerken stammt. Das größte ostdeutsche Stromunternehmen VEAG und der Ökostromhändler Greenpeace energy haben vereinbart, sauberen Strom durch das Übertragungsnetz der VEAG zu leiten. Damit wird Greenpeace energy der erste Ökostrom-Versorger für die Verbraucher in den neuen Bundesländern. Bisher hatte die VEAG mit Verweis auf die bestehende Braunkohle-Schutzklausel eine Durchleitung nicht zugelassen. Die Klausel sichert die Produktion von Strom aus ostdeutscher Braunkohle. Nach eingehenden Gesprächen zwischen VEAG und Greenpeace energy wurde jetzt ein Vertrag zur Durchleitung von Strom unterzeichnet, der besonders umweltentlastenden Kriterien entspricht. Mindestens 50 Prozent des Greenpeace energy-Stroms werden aus erneuerbaren Energien gewonnen und maximal 50 Prozent aus gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Greenpeace energy-Strom ist damit laut den Bestimmungen des Energiewirtschaftsgesetzes besonders zu fördern. Der Ökostrom kann deswegen trotz bestehender Braunkohleschutzklausel durchgeleitet werden. Ein zusätzliches Argument für die Durchleitungsgewährung ist die praktizierte Herkunftsprüfung und Qualitätskontrolle des Stroms durch Greenpeace energy. Die Verpflichtung des Ökostrom-Händlers, seine Kunden nach spätestens drei Jahren mit Strom aus neu errichteten, regenerativen Erzeugungsanlagen zu versorgen, ist für VEAG ein weiteres wichtiges Argument, die Durchleitung zu gewähren. Der Vertrag zwischen Greenpeace energy und VEAG soll zum 1. Oktober 2000 wirksam werden. Jetzt müssen mit den örtlichen Netzbetreibern Durchleitungsverträge geschlossen werden, damit die bisher gut 300 Kunden von Greenpeace energy im Gebiet der VEAG auch mit Ökostrom versorgt werden können. VEAG gehört zu den großen Verbundunternehmen in Deutschland. Sie betreibt in den ostdeutschen Ländern das Übertragungsnetz und trägt zu über 60 Prozent zur Stromversorgung in Ostdeutschland bei. Über 90 Prozent des Stroms wird aus Braunkohle gewonnen. Dieser kommt aus Braunkohlekraftwerken, die mit modernster Umweltschutztechnik ausgerüstet sind und höchste Wirkungsgrade vorweisen. Greenpeace energy ist eine Einkaufs- und Produktionsgenossenschaft und versorgt seit dem 1. Januar 2000 Kunden mit sauberem Strom, der garantiert keinen Atom- und Kohlestrom enthält. Der Ökostrom-Händler hat zur Zeit bundesweit 9000 Kunden. ots Originaltext: Greenpeace energy Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: VEAG, Albrecht v. Truchseß, Tel. 030-5150-3294 sowie Greenpeace energy, Heinz Laing, Tel. 040-30618319 Original-Content von: Greenpeace Energy eG, übermittelt durch news aktuell

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