SOS-Kinderdörfer weltweit

29 neue chinesische Großfamilien

München (ots) - Der Beruf der SOS-Kinderdorf-Mutter ist bei Chinesinnen sehr gefragt. Wegen der staatlich kontrollierten Familienpolitik, die nur ein Kind pro Familie erlaubt, begründen viele Frauen ihre Bewerbung um einen Job als Kinderdorf-Mutter, sie würden auf eine eigene Kleinfamilie verzichten, um statt dessen lieber einer Großfamilie in einem SOS-Kinderdorf vorzustehen. Jetzt gibt es 29 weitere Großfamilien in China. Zu den sieben chinesischen SOS-Kinderdörfern sind zwei neue dazu gekommen: Die SOS-Kinderdörfer im tibetischen Lhasa und in Urumqi, der Hauptstadt der autonomen Provinz Xinjiang im Westen des Landes, sind nun offiziell eröffnet worden. Das SOS-Kinderdorf in Lhasa, dem kulturellen Zentrum Tibets, bietet in 15 Familienhäusern tibetischen Waisenkindern und ihren SOS-Kinderdorf-Müttern ein dauerhaftes Zuhause. 85 Kinder und acht Mütter sind bereits eingezogen, weitere werden in den nächsten Wochen folgen. In dem neuen Kinderdorf leben nur tibetische Kinder und Kinderdorf-Mütter, das Dorf selbst ist im traditionellen tibetischen Stil errichtet worden. Ein SOS-Kindergarten wird derzeit gebaut. In Urumqi, der Hauptstadt der autonomen Provinz Xinjiang, sind bis jetzt 35 Kinder in das neue SOS-Kinderdorf eingezogen. Hier wurden insgesamt 14 Familienhäuser gebaut. Im SOS-Kinderdorf Urumqi leben uigurische, mongolische und chinesische Kinder. Der SOS-Kindergarten in Urumqi ist bereits in Betrieb und steht auch den Kindern aus der Nachbarschaft des neuen Kinderdorfs offen. ots Originaltext: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Pressekontakt: Bei Rückfragen: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., Kommunikation Tel.: 089/179 14-261 bis -264, Fax: 089/179 14-260 E-mail: ingrid.famula@sos-kd.org Homepage: http://www.hgfd.de Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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