SOS-Kinderdörfer weltweit

Humanitäre Intervention der "SOS-Kinderdörfer weltweit" in Burundi

    München/Bujumbura (ots) - Die gewalttätigen Auseinandersetzungen
zwischen Streitkräften der Regierung Burundis und Rebellengruppen
haben sich zugespitzt und zahlreiche Zivilisten zur Flucht
veranlasst. Vor allem in der umkämpften Hauptstadt Bujumbura haben
viele Familien ihre Häuser verlassen und sind geflohen.
SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter haben allein in fünf öffentlichen
Gebäuden, in denen die Flüchtlinge Schutz suchen, 30 000 Menschen
gezählt. 17 000 davon sind Kinder. Die SOS-Kinderdörfer starten ein
Nothilfeprogramm und verteilen Grundnahrungsmittel, Medikamente und
Decken.
    
    Besonders dringend werden Lebensmittel gebraucht, da es wegen der
Regenzeit in Burundi zu Versorgungsengpässen kommt. Die
SOS-Kinderdörfer verteilen an die Flüchtlinge Hilfspakete mit  Milch,
Bohnen, Reis, Mehl und Zucker sowie Seife und Decken. Rund 3.500
Kindern und 2.700 Erwachsenen (darunter 2.500 Frauen) kann damit
geholfen werden. Medikamente, vor allem Mittel gegen Malaria, Darm-
und Atemwegserkrankungen, werden ebenfalls an die Flüchtlinge
ausgegeben.
    
    Wie die SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter in Burundi mitgeteilt haben,
sind SOS-Kinderdorf-Einrichtungen von den bürgerkriegsähnlichen
Auseinandersetzungen nicht betroffen.
    
    In Burundi begann die SOS-Kinderdorf-Arbeit 1976 mit dem Bau des
SOS-Kinderdorfes Gitega. 1981 wurde das SOS-Kinderdorfes Bujumbura
gegründet, ein drittes SOS-Kinderdorf entstand 1992 in Muyinga. Der
Bürgerkrieg im Nachbarstaat Ruanda und die Zuwanderung von
Kriegsflüchtlingen haben 1994 SOS-Kinderdorf veranlasst, das
Engagement in Burundi zu verstärken. Heute arbeiten an den drei
genannten Standorten auch weiterführende Einrichtungen der
SOS-Kinderdörfer: drei Jugendwohneinrichtungen, drei Kindergärten,
drei Hermann-Gmeiner-Schulen sowie ein medizinisches Zentrum.
    
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