SOS-Kinderdörfer weltweit

Eröffnungsfeier des SOS-Kinderdorfes Umtata in Südafrika

    München/Umtata (ots) -
    
    20 Kilometer vom Geburtsort Nelson Mandelas entfernt, wurde am
Freitag in Umtata, eine der ärmsten Städte in Südafrika, das jüngste
SOS-Kinderdorf offiziell eröffnet. Angegliedert sind aufgrund des
hohen Bedarfs eine Schule, ein Kindergarten und eine Klinik.
    
    Wie wichtig das SOS-Kinderdorf Umtata ist, zeigt ein Blick in
dessen Umgebung: Umtata mit seinen 350 000 Einwohner gehört zu den
ärmsten Städten Südafrikas. Jedes Krankenhaus dort hat eine Station
für verlassene Kinder. Und jede dieser Stationen ist chronisch
überfüllt. Das SOS-Kinderdorf Umtata hilft hier effektiv und
langfristig. Aber auch Kinder, deren Familie erhalten geblieben ist,
brauchen Hilfe: Ihre Väter sind oft gezwungen, den Lebensunterhalt
weit entfernt in anderen Regionen zu verdienen. Die Mütter, die meist
ebenfalls arbeiten müssen, sind auf Betreuung der Kleinen angewiesen.
Hier hilft der SOS-Kindergarten Umtata. Ebenso war der Bau der
SOS-Schule dringend nötig, denn in der Region gibt es viel zu wenig
Schulen.
    
    Umtata ist das sechste SOS-Kinderdorf in Südafrika und umfasst
einen ganzen Komplex von SOS-Einrichtungen: Neben dem eigentlichen
Dorf mit 15 Familienhäusern gehören ein SOS-Kindergarten, eine
SOS-Klinik und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule, der auch eine kleine
Bibliothek angeschlossen ist. 490 Kinder haben in der Schule Platz,
der Kindergarten betreut 150 Kinder im Alter von drei bis fünf
Jahren. Die SOS-Schule und der SOS-Kindergarten sind für die Region
ein besonders großer Gewinn, denn es gibt viel zu wenig
Möglichkeiten, Kinder zu betreuen und auszubilden. Der
SOS-Kindergarten und die SOS-Klinik stehen auch Familien aus der
Nachbarschaft des SOS-Kinderdorfs offen.
    
    Das SOS-Kinderdorf Umtata mit seinen 15 Häusern bietet ein
farbenfrohes Bild. Jedes Haus ist in einer anderen freundlichen Farbe
gestrichen. Die SOS-Kinderdörfer sind in ihrer Architektur und in
ihrem Erscheinungsbild der landesüblichen Kultur angepasst. Im
SOS-Kinderdorf Umtata treffen sich Schüler und Lehrer in einer
traditionellen afrikanischen Rundhütte zwischen Sportplatz und
Schulgebäuden.
    
    Übrigens: Qunu, ein kleines Dorf 20 Minuten von Umtata entfernt,
ist der Geburtsort von Nelson Mandela.
    
ots Originaltext: Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
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